Doculoud ist eine leistungsfähige Plattform für die zentrale Verwaltung, Archivierung und schnelle Auffindbarkeit von Dokumenten. Sie unterstützt Unternehmen dabei, Dokumentenprozesse zu digitalisieren, revisionssicher abzulegen und langfristig verfügbar zu halten. Durch die modulare und vollständig intern betriebene Architektur bietet Doculoud höchste Kontrolle über Daten, Sicherheit und Skalierbarkeit.
1.1.1 Überblick über die Software#
Doculoud ist eine webbasierte Dokumentenmanagement-Software zur strukturierten Erfassung, Ablage, Verwaltung und Recherche digitaler Dokumente. Die Anwendung wurde dafür konzipiert, Dokumente zentral und nachvollziehbar in einer modernen Benutzeroberfläche bereitzustellen und dabei sowohl klassische Archivierungsanforderungen als auch weitergehende Prozesse wie OCR, Indexierung und intelligente Suche zu unterstützen.
Im Mittelpunkt steht die Verwaltung unterschiedlichster Dokumenttypen, beispielsweise Rechnungen, Verträge, Lieferscheine, E-Mails, Scans oder sonstiger archivierungsrelevanter Unterlagen. Dokumente können in Doculoud hochgeladen, kategorisiert, mit Indexfeldern versehen und anschließend gezielt wiedergefunden werden. Durch die Kombination aus Dokumentenspeicherung, Metadatenverwaltung und Volltextsuche entsteht ein zentrales System für die digitale Dokumentenorganisation.
Doculoud ist mandantenfähig aufgebaut und eignet sich daher sowohl für den Einsatz in einzelnen Organisationen als auch für Umgebungen, in denen mehrere Mandanten getrennt voneinander innerhalb derselben Plattform betrieben werden sollen. Rechte- und Sichtbarkeitskonzepte ermöglichen zudem eine gezielte Steuerung, welche Benutzer auf welche Inhalte und Funktionen zugreifen dürfen.
1.1.2 Ziel der Anwendung#
Ziel von Doculoud ist es, papiergebundene oder unstrukturierte digitale Dokumentenprozesse durch eine zentrale, nachvollziehbare und effiziente digitale Lösung zu ersetzen. Dokumente sollen nicht nur gespeichert, sondern fachlich strukturiert, langfristig archiviert und schnell auffindbar gemacht werden.
Ein wesentliches Ziel der Anwendung ist die Reduzierung manueller Such- und Verwaltungsaufwände. Anwender sollen Dokumente anhand von Metadaten, Dokumenttypen und Volltextinhalten schnell finden können, ohne auf lokale Ordnerstrukturen oder uneinheitliche Dateibenennungen angewiesen zu sein. Darüber hinaus unterstützt Doculoud die Standardisierung interner Abläufe, indem Dokumenttypen, Indexfelder und Benutzerrechte systematisch verwaltet werden können.
Ein zentraler Aspekt ist zudem die revisionssichere Archivierung von Dokumenten. Doculoud stellt sicher, dass Dokumente unveränderbar gespeichert, nachvollziehbar versioniert und jederzeit prüfbar sind. Dadurch werden gesetzliche und organisatorische Anforderungen an Dokumentation und Nachvollziehbarkeit erfüllt.
Ergänzend dazu ist die Anwendung auf Langzeitarchivierung ausgelegt. Dokumente werden so gespeichert und verwaltet, dass sie auch über lange Zeiträume hinweg verfügbar, lesbar und strukturiert abrufbar bleiben. Dies ist insbesondere für geschäftskritische Unterlagen und gesetzliche Aufbewahrungspflichten von hoher Bedeutung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der automatisierten Verarbeitung eingehender Dokumente. Dazu zählen insbesondere OCR-gestützte Texterkennung, die Weiterverarbeitung strukturierter Inhalte sowie die Vorbereitung für Such- und Prüfprozesse. Dadurch wird Doculoud nicht nur zu einem Archivsystem, sondern zu einer zentralen Plattform für dokumentenbezogene Informationsverarbeitung.
1.1.3 Technik#
Doculoud basiert auf einer modernen, modularen Systemarchitektur, die vollständig unabhängig von externen Drittanbietern betrieben wird. Sämtliche Funktionen – von der Dokumentenverarbeitung über die Texterkennung bis hin zur Suche – werden innerhalb der eigenen Systemlandschaft bereitgestellt. Dadurch behalten Betreiber jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten und Prozesse.
Die Architektur ist bewusst in mehrere spezialisierte Komponenten aufgeteilt:
Application-Server für die zentrale Steuerung, Benutzerverwaltung und Geschäftslogik
OCR-Server zur Texterkennung und Verarbeitung gescannter Dokumente
Elasticsearch-Server für performante Volltextsuche und Indexierung
E-Mail-Server zur automatisierten Verarbeitung eingehender E-Mails und Anhänge
Diese Komponenten arbeiten unabhängig voneinander und kommunizieren über gesicherte, verschlüsselte API-Verbindungen. Der Zugriff wird durch eine restriktive Firewall-Strategie gesteuert, sodass ausschließlich notwendige Kommunikationspfade zwischen den Systemen erlaubt sind.
Durch diesen modularen Aufbau kann Doculoud flexibel skaliert und an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Einzelne Komponenten lassen sich unabhängig voneinander erweitern oder auf leistungsstärkere Systeme verlagern, ohne den Gesamtbetrieb zu beeinträchtigen.
Die Architektur ist darauf ausgelegt, auch mit sehr großen Datenmengen effizient zu arbeiten. Sowohl die Speicherung als auch die Indexierung und Suche sind für den Einsatz in produktiven Umgebungen mit hohem Dokumentenaufkommen optimiert.
Insgesamt bietet Doculoud damit eine leistungsfähige, sichere und vollständig kontrollierbare technische Grundlage für modernes Dokumentenmanagement und digitale Archivierung.
1.2 Hauptfunktionen#
Doculoud bietet eine umfassende Lösung für die digitale Verwaltung und Verarbeitung von Dokumenten. Die folgenden Kernfunktionen bilden die Grundlage für einen effizienten, strukturierten und sicheren Umgang mit Dokumenten innerhalb des Systems.
1.2.1 Dokumentenarchivierung#
Die Dokumentenarchivierung bildet die zentrale Funktion von Doculoud. Dokumente werden unverändert im System gespeichert und langfristig verfügbar gehalten. Dabei wird sichergestellt, dass alle archivierten Inhalte revisionssicher abgelegt sind und jederzeit nachvollziehbar bleiben.
Zusätzlich ermöglicht Doculoud die strukturierte Ablage anhand von Dokumenttypen und Indexfeldern. Dadurch entsteht eine klare und konsistente Organisation der Dokumente, unabhängig von deren ursprünglicher Herkunft oder Dateiform.
1.2.2 Dokumentklassifizierung#
Doculoud unterstützt die Klassifizierung von Dokumenten anhand definierter Dokumenttypen. Bereits beim Upload oder während der Verarbeitung werden Dokumente einer Kategorie zugeordnet, wie beispielsweise Rechnung, Vertrag oder Lieferschein.
Die Klassifizierung erfolgt aktuell manuell durch den Benutzer im Rahmen der Erfassung oder Bearbeitung eines Dokuments. Dadurch wird sichergestellt, dass Dokumente gezielt und korrekt in die vorgesehene Struktur eingeordnet werden.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass Dokumenttypen vollständig individuell definiert werden können. Es gibt keine fest vorgegebenen Kategorien – stattdessen können Benutzer eigene Dokumenttypen erstellen und diese mit den jeweils benötigten Indexfeldern ausstatten. Dadurch lässt sich die Struktur exakt an die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens oder Anwendungsfalls anpassen.
Die zugehörigen Indexfelder sind ebenfalls flexibel konfigurierbar und können unterschiedliche Datentypen abbilden, wie beispielsweise:
Freitextfelder
Zahlenfelder
Datumsfelder
Auswahlfelder (z. B. Dropdown, Checkbox oder Mehrfachauswahl)
Zusätzlich unterstützt Doculoud die strukturierte Datenerfassung über OCR-basierte Zonen und Templates. Dabei können definierte Bereiche innerhalb eines Dokuments ausgelesen und automatisch bestimmten Indexfeldern zugeordnet werden. Dies erleichtert die Erfassung wiederkehrender Informationen und reduziert den manuellen Aufwand bei der Dateneingabe.
Diese Kombination aus flexibler Dokumentstruktur und teilautomatisierter Datenerfassung ermöglicht eine effiziente und praxisnahe Organisation von Dokumenten, ohne dabei an feste Vorgaben gebunden zu sein.
1.2.3 Dokumentenverarbeitung#
Die Dokumentenverarbeitung umfasst alle Schritte, die nach dem Eingang eines Dokuments erfolgen. Dazu zählen insbesondere die Aufbereitung, Analyse und Weiterverarbeitung von Dokumentinhalten.
Ein zentraler Bestandteil ist die OCR-gestützte Texterkennung, mit der auch gescannte oder bildbasierte Dokumente in durchsuchbare Inhalte umgewandelt werden. Auf Basis definierter OCR-Zonen und Templates können relevante Informationen aus Dokumenten ausgelesen und für die Befüllung von Indexfeldern genutzt werden. Dadurch wird die manuelle Erfassung wiederkehrender Inhalte deutlich erleichtert.
Durch diese Verarbeitungsschritte wird aus einem einfachen Dokument eine strukturierte und auswertbare Informationsquelle.
1.2.4 Indexierung und Suche#
Doculoud ermöglicht eine leistungsfähige und flexible Suche über alle gespeicherten Dokumente. Dabei werden sowohl Metadaten (z. B. Indexfelder, Dokumenttypen) als auch Inhalte aus der Volltextindexierung berücksichtigt.
Doculoud ermöglicht eine leistungsfähige und flexible Suche über alle gespeicherten Dokumente. Dabei werden sowohl Metadaten (z. B. Indexfelder, Dokumenttypen) als auch Inhalte aus der Volltextindexierung berücksichtigt.
Die Kombination aus strukturierter Suche und Volltextsuche erlaubt es, Dokumente schnell und präzise zu finden. Auch bei großen Datenmengen bleibt die Performance erhalten, sodass relevante Informationen jederzeit effizient abrufbar sind.
Zusätzlich liefert die Suchtechnologie eine Bewertung der Trefferrelevanz (Score). Dieser Score gibt an, wie gut ein Dokument zur jeweiligen Suchanfrage passt. Auf Basis dieses Wertes erfolgt ein automatisches Ranking der Suchergebnisse, sodass besonders relevante Treffer priorisiert angezeigt werden.
Ergänzend werden Textausschnitte (Kontextpassagen) rund um den Suchbegriff direkt in den Suchergebnissen dargestellt. Dadurch erhalten Benutzer sofort einen inhaltlichen Einblick in das Dokument, ohne dieses vollständig öffnen zu müssen. Dies erleichtert die schnelle, intuitive Bewertung der Treffer und steigert die Effizienz bei der Dokumentensuche.
Dadurch wird die Auffindbarkeit von Dokumenten deutlich verbessert, insbesondere bei großen und komplexen Datenbeständen.
Beispiel Suchbegriff: “Ökonom Claudio Galimberti”
1.2.5 Benutzer- und Rollenverwaltung#
Die Benutzer- und Rollenverwaltung ermöglicht eine granulare Steuerung von Zugriffen und Berechtigungen innerhalb des Systems. Benutzer können unterschiedlichen Rollen zugeordnet werden, die festlegen, welche Funktionen und Dokumente sichtbar oder bearbeitbar sind.
Zusätzlich bietet Doculoud die Möglichkeit, Rechte individuell zu definieren und auf Dokumenttypen, Indexfelder oder einzelne Funktionen anzuwenden. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Benutzer nur auf die für ihn relevanten Inhalte zugreifen kann.
Diese flexible Rechteverwaltung bildet die Grundlage für einen sicheren und kontrollierten Einsatz der Anwendung in unterschiedlichen organisatorischen Strukturen.
1.3 Eingangskanäle#
Doculoud bietet verschiedene Möglichkeiten, Dokumente in das System zu überführen. Die unterschiedlichen Eingangskanäle ermöglichen eine flexible Integration in bestehende Arbeitsprozesse und gewährleisten, dass Dokumente unabhängig von ihrem Ursprung zentral erfasst und verarbeitet werden können.
1.3.1 Webupload (Single / Bulk)#
Der Webupload stellt die zentrale und am häufigsten genutzte Methode zur Dokumentenerfassung dar. Benutzer können Dokumente direkt über die Benutzeroberfläche hochladen.
Dabei werden sowohl Einzeluploads (Single Upload) als auch Mehrfachuploads (Bulk Upload) unterstützt. Mehrere Dokumente können gleichzeitig ausgewählt und verarbeitet werden, was insbesondere bei größeren Dokumentenmengen eine erhebliche Zeitersparnis bietet.
Während des Uploads können Dokumente direkt klassifiziert und mit den entsprechenden Indexfeldern versehen werden.
Zusätzlich unterstützt Doculoud den Massenimport über ZIP-Archive. Dabei können mehrere Dokumente gebündelt zusammen mit einer CSV-Datei hochgeladen werden, welche die zugehörigen Metadaten und Indexfeldwerte enthält. Beim Import werden die Dokumente automatisch verarbeitet und anhand der CSV-Datei strukturiert im System angelegt.
Diese Funktion ermöglicht eine effiziente Übernahme großer Dokumentenbestände, beispielsweise bei Migrationen oder der initialen Befüllung des Systems.
1.3.2 Mobile App iOS/Android#
Über die mobile App können Dokumente direkt von mobilen Endgeräten aus erfasst und in Doculoud übertragen werden. Dies ermöglicht eine ortsunabhängige Dokumentenerfassung, beispielsweise für Außendienstmitarbeiter oder bei der direkten Digitalisierung von Papierdokumenten.
Die App ist für Android und Apple iOS verfügbar und kann über die jeweiligen App Stores bezogen werden.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass die App das Dokument automatisch erkennt und optimiert erfasst. Dokumente können einfach fotografiert werden, ohne dass eine manuelle Nachbearbeitung des Bildes erforderlich ist. Dadurch wird der Erfassungsprozess deutlich vereinfacht und beschleunigt.
Zusätzlich kann direkt in der App der Dokumenttyp ausgewählt und die entsprechenden Indexfelder ausgefüllt werden. Die erfassten Dokumente werden anschließend strukturiert an Doculoud übermittelt und stehen unmittelbar im System zur weiteren Verarbeitung und Archivierung bereit.
Der Zugriff auf die App erfolgt über einen gesicherten Login. Zur weiteren Absicherung unterstützt Doculoud die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Darüber hinaus werden gängige biometrische Verfahren wie Face ID und Fingerabdruck (Touch ID) unterstützt, um eine komfortable und gleichzeitig sichere Anmeldung zu gewährleisten.
1.3.3 E-Maileingang#
Doculoud unterstützt die automatisierte Verarbeitung eingehender E-Mails. Hierzu können Postfächer angebunden werden, aus denen E-Mails und deren Anhänge regelmäßig abgerufen werden.
Die Inhalte werden anschließend im System verarbeitet und archiviert. Dadurch lassen sich dokumentenbasierte Prozesse, die über E-Mail abgewickelt werden, nahtlos in Doculoud integrieren.
Zur Gewährleistung der Sicherheit wird jede eingehende E-Mail sowie deren Anhänge serverseitig auf Schadsoftware geprüft. Wird eine Bedrohung erkannt, wird der betroffene Anhang unwiderruflich gelöscht, sodass keine Gefahr für das System oder andere Dokumente besteht.
Zusätzlich wird die entsprechende E-Mail mit einem Sicherheitsvermerk versehen, der in Doculoud angezeigt wird. Dadurch bleibt der Vorgang für den Benutzer transparent und nachvollziehbar.
Der DocuLoader ist eine Desktop-Anwendung für Windows und macOS, die speziell für den automatisierten Massenupload von Dokumenten entwickelt wurde.
Im Gegensatz zum klassischen Upload erfolgt die Verarbeitung im Hintergrund als Dunkelverarbeitung. Der DocuLoader überwacht ein konfigurierbares Verzeichnis auf dem lokalen System. Sobald dort entsprechende Archive abgelegt werden, werden diese automatisch erkannt und ohne manuelle Benutzerinteraktion an Doculoud übertragen.
Die Verarbeitung erfolgt dabei ausschließlich auf Basis von Archivdateien (z. B. ZIP), die für den strukturierten Massenimport vorgesehen sind. Dadurch eignet sich der DocuLoader insbesondere für wiederkehrende Importprozesse oder die Integration in bestehende Systeme und Workflows.
Der Zugriff auf den DocuLoader erfolgt über einen gesicherten Login. Optional kann eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) eingerichtet werden, die in der Regel einmalig für die Anwendung bestätigt wird.
Die Übertragung der Daten erfolgt über eine verschlüsselte Verbindung, sodass auch bei großen Datenmengen ein sicherer und zuverlässiger Import gewährleistet ist.
Der DocuLoader ist damit insbesondere für Szenarien geeignet, in denen regelmäßig große Dokumentenmengen automatisiert und ohne manuelle Eingriffe in das System überführt werden sollen.
Zusätzlich ist der DocuLoader Multimandanten fähig und kann beliebig viele Mandanten parallel bedienen.
1.3.5 REST Schnittstelle (API)#
Für die Integration in bestehende Systeme stellt Doculoud eine leistungsfähige REST-basierte Schnittstelle (API) zur Verfügung.
Über diese Schnittstelle können Dokumente automatisiert an Doculoud übergeben, verarbeitet und verwaltet werden. Neben den eigentlichen Dokumenten können auch Metadaten, Dokumenttypen sowie Indexfeldwerte direkt mit übertragen werden. Dadurch lassen sich externe Systeme nahtlos in die Dokumentenprozesse integrieren.
Die API ermöglicht unter anderem:
automatisierten Dokumentenimport
Übergabe strukturierter Metadaten
Steuerung von Dokumenttypen und Klassifizierung
Integration in bestehende Fachanwendungen (z. B. ERP- oder CRM-Systeme)
Der Zugriff auf die API erfolgt über eine gesicherte Authentifizierung mittels Bearer Token. Zusätzlich unterstützt Doculoud auch im API-Kontext die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um einen erhöhten Schutz vor unbefugtem Zugriff zu gewährleisten.
Sämtliche Kommunikation wird über verschlüsselte Verbindungen abgewickelt, um einen sicheren Datenaustausch zu gewährleisten.
Durch die standardisierte REST-Architektur ist die API flexibel einsetzbar und kann von unterschiedlichsten Systemen und Programmiersprachen genutzt werden. Sie bildet damit die Grundlage für eine weitreichende Automatisierung und Integration innerhalb bestehender IT-Landschaften.
1.4 Sicherheit und Datenschutz#
Doculoud wurde mit einem klaren Fokus auf Sicherheit, Datenschutz und vollständige Kontrolle über sensible Dokumente entwickelt. Die gesamte Architektur ist darauf ausgelegt, Risiken zu minimieren und gleichzeitig höchste Anforderungen an Vertraulichkeit und Integrität zu erfüllen.
1.4.1 Zugriffssicherheit#
Der Zugriff auf Doculoud erfolgt ausschließlich über authentifizierte Benutzerkonten. Zur zusätzlichen Absicherung unterstützt das System eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), wodurch ein weiterer Schutz vor unbefugtem Zugriff gewährleistet wird.
Neben klassischen Login-Verfahren werden auch moderne biometrische Authentifizierungsmethoden wie Face ID und Fingerabdruck (Touch ID) unterstützt, insbesondere im mobilen Einsatz.
Auch systemseitige Zugriffe, beispielsweise über die API oder den Multiuploader, sind durch sichere Authentifizierungsmechanismen (z. B. Bearer Token) geschützt und können optional durch 2FA ergänzt werden.
Darüber hinaus bietet Doculoud umfangreiche, mandantenbezogene Sicherheitseinstellungen, die individuell konfiguriert werden können. Dazu gehören unter anderem:
Individuelle Passwortrichtlinien (z. B. Mindestlänge, Groß-/Kleinschreibung, Zahlen, Sonderzeichen)
Passwortgültigkeit und Ablaufzeiten
Begrenzung der Anzahl fehlgeschlagener Loginversuche
Automatische Sperrung von Benutzerkonten nach wiederholten Fehlversuchen
Konfigurierbare Sperrzeiten sowie Schutz vor wiederholten Login-Versuchen
IP-Whitelist und IP-Blacklist, um den Zugriff gezielt auf definierte Netzwerke zu beschränken
Zusätzlich werden Login-Versuche und sicherheitsrelevante Ereignisse protokolliert (Audit Logging). Dadurch können Zugriffe und Anmeldeversuche jederzeit nachvollzogen und ausgewertet werden. Dies erhöht nicht nur die Transparenz, sondern unterstützt auch die frühzeitige Erkennung potenzieller Sicherheitsvorfälle.
Diese granularen Sicherheitsmechanismen ermöglichen eine präzise Anpassung an unternehmensspezifische Anforderungen und erhöhen den Schutz vor unbefugtem Zugriff erheblich.
1.4.2 Datensicherheit#
Alle Datenübertragungen innerhalb der Systemarchitektur erfolgen über verschlüsselte Verbindungen. Dies betrifft sowohl den Zugriff von Benutzern als auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Systemkomponenten.
Die eingesetzte Infrastruktur ist so konzipiert, dass sämtliche Daten innerhalb der eigenen Umgebung verarbeitet werden. Es werden keine externen Drittanbieter-Dienste für die Verarbeitung sensibler Inhalte genutzt. Dadurch behalten Betreiber jederzeit die volle Kontrolle über ihre Daten und Prozesse.
Optional kann für die Speicherung von Dokumenten ein S3-kompatibler Objektspeicher eingesetzt werden. In diesem Fall erfolgt die Speicherung bei einem externen Anbieter. Dieser ist jedoch ISO 27001 zertifiziert und erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Die Kommunikation zwischen Doculoud und dem S3-Speicher erfolgt ebenfalls verschlüsselt, sodass ein sicherer Datentransfer gewährleistet ist.
Doculoud selbst wird auf eigenen Servern in Deutschland in einem sicheren Rechenzentrum betrieben, das ebenfalls nach ISO 27001 zertifiziert ist. Dadurch wird ein hohes Maß an physischer und technischer Sicherheit sowie die Einhaltung strenger Datenschutzanforderungen gewährleistet.
Doculoud erfüllt die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Durch die konsequente Datenverarbeitung innerhalb der eigenen Infrastruktur, die Verwendung verschlüsselter Kommunikationswege sowie die umfassenden Sicherheitsmechanismen wird ein datenschutzkonformer Betrieb sichergestellt.
Der Zugriff und die Kommunikation zwischen den Systemkomponenten werden durch eine restriktive Firewall-Strategie gesteuert, sodass ausschließlich notwendige Kommunikationspfade zwischen den einzelnen Systemen erlaubt sind.
1.4.3 Revisionssicherheit und Nachvollziehbarkeit#
Doculoud unterstützt die revisionssichere Archivierung von Dokumenten. Alle relevanten Änderungen und Aktionen können nachvollzogen werden, sodass eine transparente Dokumentation gewährleistet ist.
Dokumente werden unverändert gespeichert und sind jederzeit in ihrem ursprünglichen Zustand abrufbar. Dadurch werden sowohl interne Anforderungen als auch gesetzliche Vorgaben an Dokumentationspflichten erfüllt.
Darüber hinaus werden sämtliche Interaktionen im System lückenlos automatisch auditiert. Dies umfasst sowohl Änderungen an Systemeinstellungen als auch Anpassungen an Dokumentarten, Dokumenten und deren Indexwerten.
Die Audit-Daten sind einsehbar und auswertbar, sodass jederzeit nachvollzogen werden kann, wer welche Änderungen zu welchem Zeitpunkt vorgenommen hat. Dies schafft ein hohes Maß an Transparenz und unterstützt die Einhaltung regulatorischer Anforderungen.
1.4.4 Integritätsprüfung per SHA-256#
Zur zusätzlichen Absicherung der Dokumentintegrität erzeugt Doculoud beim Archivieren eines Dokuments automatisch einen SHA-256-Hashwert der Originaldatei. Dieser Hashwert dient als eindeutiger digitaler Fingerabdruck des gespeicherten Dokuments.
Der Hashwert wird unmittelbar nach dem Speichern des Dokuments berechnet und zusammen mit dem Dokument sowie im Audit-Protokoll gespeichert. Dadurch kann jederzeit nachvollzogen werden, mit welchem Hashwert ein Dokument zum Zeitpunkt der Archivierung abgelegt wurde.
Bei einer späteren Integritätsprüfung berechnet Doculoud den aktuellen SHA-256-Hash der gespeicherten Datei erneut und vergleicht ihn mit dem ursprünglich archivierten Hashwert. Stimmen beide Werte überein, gilt die Datei als unverändert. Weichen die Werte voneinander ab, erkennt Doculoud eine Integritätsabweichung.
Die Integritätsprüfung unterstützt damit die Nachvollziehbarkeit, Beweissicherung und langfristige Archivierung von Dokumenten.
Doculoud wurde mit einem klaren Fokus auf Sicherheit, Datenschutz und vollständige Kontrolle über sensible Dokumente entwickelt. Die gesamte Architektur ist darauf ausgelegt, Risiken zu minimieren und gleichzeitig höchste Anforderungen an Vertraulichkeit und Integrität zu erfüllen.
1.5.1 Effizienzsteigerung#
Doculoud unterstützt Unternehmen dabei, dokumentenbasierte Prozesse deutlich effizienter zu gestalten. Durch die zentrale Ablage, strukturierte Indexierung und leistungsfähige Volltextsuche können Dokumente innerhalb kürzester Zeit gefunden und verarbeitet werden.
Wiederkehrende Aufgaben wie Dokumentenerfassung, Upload, Indexierung und Suche werden vereinfacht und teilweise automatisiert. Dadurch reduziert sich der manuelle Aufwand erheblich und Arbeitsprozesse können schneller und strukturierter durchgeführt werden.
Die verschiedenen Eingangskanäle wie Webupload, Mobile App, E-Mail-Verarbeitung, Multiuploader und API ermöglichen zudem eine flexible Integration in bestehende Arbeitsabläufe und tragen zur weiteren Optimierung interner Prozesse bei.
1.5.2 Rechtssicherheit und Compliance#
Doculoud unterstützt die revisionssichere Archivierung und erfüllt die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dokumente werden nachvollziehbar gespeichert und Änderungen sowie sicherheitsrelevante Aktionen lückenlos protokolliert.
Durch die umfassende Auditierung können sämtliche Interaktionen im System transparent nachvollzogen und ausgewertet werden. Dies umfasst unter anderem Änderungen an Dokumenten, Indexwerten und Systemeinstellungen.
Die Speicherung auf eigenen Servern in Deutschland sowie die Verwendung verschlüsselter Kommunikationswege unterstützen zusätzlich die Einhaltung hoher Datenschutz- und Compliance-Anforderungen.
1.5.3 Hohe Datensicherheit#
Datensicherheit besitzt innerhalb von Doculoud höchste Priorität. Sämtliche Verbindungen zwischen Benutzern, Systemkomponenten und optional angebundenen Speichersystemen erfolgen verschlüsselt.
Die Systemarchitektur basiert auf einer klaren Trennung einzelner Komponenten wie Application-Server, OCR-Server, Elasticsearch-Server und E-Mail-Verarbeitung. Der Zugriff zwischen diesen Systemen wird durch eine restriktive Firewall-Strategie kontrolliert.
Zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), IP-Whitelist-/Blacklist-Funktionen, Passwort-Richtlinien, Audit-Logging sowie die serverseitige Prüfung eingehender E-Mails und Anhänge auf Schadsoftware sorgen für einen umfassenden Schutz sensibler Daten.
1.5.4 Flexibilität und Anpassbarkeit#
Doculoud ist flexibel aufgebaut und kann individuell an unterschiedliche Unternehmensanforderungen angepasst werden. Dokumenttypen, Indexfelder, Benutzerrechte und Sicherheitsrichtlinien lassen sich frei konfigurieren.
Es existieren keine fest vorgegebenen Dokumentstrukturen. Stattdessen können Unternehmen eigene Dokumenttypen mit individuell definierten Indexfeldern erstellen und an ihre bestehenden Prozesse anpassen.
Durch die modulare Architektur kann Doculoud sowohl in kleinen Umgebungen als auch in komplexen Unternehmensstrukturen eingesetzt werden.
1.5.5 Automatisierung und Integration#
Doculoud unterstützt zahlreiche Möglichkeiten zur Automatisierung dokumentenbezogener Prozesse. Über verschiedene Eingangskanäle wie API, E-Mail-Import oder Multiuploader können Dokumente automatisiert in das System übernommen werden.
Die REST-basierte API ermöglicht die Integration in bestehende Systeme wie ERP-, CRM- oder Fachanwendungen. Dokumente sowie zugehörige Metadaten und Indexinformationen können automatisiert übertragen und verarbeitet werden.
Zusätzlich unterstützt Doculoud OCR-basierte Texterkennung sowie Template- und Zonenerkennung zur automatisierten Übernahme wiederkehrender Informationen in definierte Indexfelder.
1.5.6 Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit#
Die Architektur von Doculoud wurde für den langfristigen und skalierbaren Einsatz entwickelt. Durch die Trennung einzelner Systemkomponenten können Verarbeitung, Suche, OCR und E-Mail-Verarbeitung unabhängig voneinander erweitert werden.
Auch große Dokumentenmengen können performant verarbeitet, indexiert und durchsucht werden. Speicherplatz, Benutzerkonten und Dokumenttypen lassen sich flexibel erweitern und an steigende Anforderungen anpassen.
Durch die modulare und serviceorientierte Architektur bietet Doculoud eine zukunftssichere Plattform, die mit den Anforderungen eines Unternehmens mitwachsen kann.
2. Anmeldung und Zugriff#
Der Zugriff auf Doculoud erfolgt über eine gesicherte Benutzeranmeldung. Je nach Konfiguration des Mandanten kommen zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zum Einsatz.
2.1 Login#
Der Zugriff auf Doculoud erfolgt über eine geschützte Login-Seite. Jeder Mandant erhält eine individuelle URL, über die ausschließlich auf die eigenen Daten und die jeweilige Systemumgebung zugegriffen werden kann.
Die Anmeldung erfolgt mit persönlichen Zugangsdaten:
E-Mail-Adresse oder Benutzername
Passwort
Nach Eingabe der Zugangsdaten wird die Anmeldung über die Schaltfläche „Anmelden“ durchgeführt.
Sofern die eingegebenen Daten korrekt sind, erfolgt die Weiterleitung in das Dashboard des Systems.
Bei fehlerhaften Eingaben wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt und der Benutzer kann die Anmeldung erneut durchführen.
Aus Sicherheitsgründen kann der Zugriff zusätzlich eingeschränkt sein. Wird eine konfigurierbare Anzahl an fehlerhaften Login-Versuchen überschritten, wird der Benutzeraccount automatisch vorübergehend gesperrt.
Diese sowie weitere Sicherheitsmechanismen (z. B. Passwortrichtlinien, IP-Beschränkungen oder 2FA) können individuell in den Sicherheitseinstellungen des Mandanten definiert werden.
2.2 Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)#
Zur Erhöhung der Sicherheit unterstützt Doculoud die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Neben den klassischen Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) wird dabei ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor abgefragt.
Die Aktivierung der 2FA kann mandantenweit vorgegeben oder individuell pro Benutzer konfiguriert werden.
Funktionsweise der 2FA
Die Anmeldung erfolgt in zwei Schritten:
Eingabe von E-Mail-Adresse und Passwort
Eingabe eines Einmalcodes (One-Time Password)
Der Einmalcode wird in der Regel über eine Authenticator-App (z. B. Google Authenticator auf dem Smartphone) generiert und ist nur für kurze Zeit gültig.
Erst nach erfolgreicher Eingabe dieses Codes wird der Zugriff auf das System gewährt.
Einrichtung der 2FA
Bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung erfolgt die Einrichtung beim ersten Login:
Anzeige eines QR-Codes im System
Scannen des QR-Codes mit einer Authenticator-App
Eingabe des generierten Codes zur Bestätigung
Nach erfolgreicher Einrichtung ist die 2FA dauerhaft mit dem Benutzerkonto verknüpft.
2FA für API-Zugriffe
Zusätzlich zur normalen Benutzeranmeldung kann die Zwei-Faktor-Authentifizierung auch für API-Zugriffe aktiviert werden.
In diesem Fall wird der Zugriff über:
Bearer Token
optional in Kombination mit 2FA-Schutzmechanismen
abgesichert.
Dies erhöht die Sicherheit bei der Integration externer Systeme erheblich.
Kombination mit weiteren Sicherheitsmechanismen
Die 2FA ist Bestandteil eines umfassenden Sicherheitskonzepts und kann mit weiteren Funktionen kombiniert werden, wie:
Begrenzung von Loginversuchen
automatische Kontosperrung
automatische Abmeldung bei Inaktivität
IP-Whitelist / Blacklist
individuelle Passwortrichtlinien
Diese Mechanismen können zentral in den Sicherheitseinstellungen des Mandanten definiert werden.
2.3 Passwort vergessen / zurücksetzen#
Sollte ein Benutzer sein Passwort vergessen haben oder keinen Zugriff mehr auf sein Konto besitzen, kann das Passwort über die Funktion „Passwort vergessen“ auf der Login-Seite zurückgesetzt werden.
Passwort-Reset anfordern
Nach Auswahl der Funktion wird ein Formular angezeigt, in dem die E-Mail-Adresse des Benutzerkontos eingegeben werden muss.
Im Formular werden folgende Elemente angezeigt:
Eingabefeld für die E-Mail-Adresse
Schaltfläche „Absenden“ zur Anforderung des Reset-Links
Schaltfläche „zurück“ zur Rückkehr zur Login-Seite
Nach Eingabe der E-Mail-Adresse wird über „Absenden“ ein Zurücksetzungslink angefordert.
Versand des Reset-Links
Nach erfolgreicher Eingabe wird eine E-Mail mit einem Passwort-Reset-Link an die angegebene Adresse versendet.
Wichtige Hinweise:
Der Link ist zeitlich begrenzt für 15 Minuten gültig
Der Link kann nur einmal verwendet werden
Die Zustellung erfolgt an die im System hinterlegte E-Mail-Adresse
Passwort neu vergeben
Nach Aufruf des Reset-Links kann ein neues Passwort vergeben werden.
Dabei gelten die im Mandanten definierten Passwortrichtlinien, wie z. B.:
Mindestlänge
Verwendung von Sonderzeichen
Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben
Nach erfolgreicher Änderung kann sich der Benutzer wieder regulär am System anmelden.
Sicherheit und Verhalten
Der Passwort-Reset ist durch mehrere Sicherheitsmechanismen geschützt:
Keine Anzeige oder Übertragung bestehender Passwörter
Zeitlich begrenzte Gültigkeit des Reset-Links
Bindung an eine gültige Benutzer-E-Mail-Adresse
Ist für den Benutzer die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktiviert, bleibt diese weiterhin bestehen und wird beim nächsten Login abgefragt.
Hinweise für Benutzer
Der Reset-Link sollte zeitnah verwendet werden
Bei Nicht-Erhalt der E-Mail sollte der Spam-Ordner geprüft werden
Bei Problemen kann ein Administrator kontaktiert werden
2.4 Abmeldung#
Die Abmeldung vom System kann jederzeit aktiv durch den Benutzer oder automatisch durch das System erfolgen.
Manuelle Abmeldung
Die manuelle Abmeldung erfolgt über die Funktion „Abmelden“, die von jeder Seite innerhalb des Systems erreichbar ist (z. B. über das Benutzer-Menü).
Nach Auswahl dieser Funktion:
wird die aktuelle Sitzung beendet
der Benutzer wird auf die Login-Seite weitergeleitet
Dies wird insbesondere bei gemeinsam genutzten Geräten empfohlen, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
Automatische Abmeldung (Session-Timeout)
Zusätzlich zur manuellen Abmeldung verfügt Doculoud über eine automatische Abmeldung bei Inaktivität.
Wenn über einen definierten Zeitraum keine Benutzeraktivität erfolgt:
wird die Sitzung automatisch beendet
der Benutzer wird ausgeloggt
Der Zeitraum für diese Inaktivität (Session-Timeout) kann pro Mandant individuell konfiguriert werden.
Hinweis vor automatischer Abmeldung
Vor Ablauf der Sitzung wird dem Benutzer eine entsprechende Meldung angezeigt.
Diese enthält:
Hinweis auf die bevorstehende Abmeldung
verbleibende Zeit bis zum Logout (Countdown)
Möglichkeit, die Sitzung aktiv zu verlängern
Der Benutzer hat dabei folgende Optionen:
„Angemeldet bleiben“ → Sitzung wird fortgesetzt
„Abmelden“ → sofortige Abmeldung
Die Dauer, wie lange diese Meldung angezeigt wird, kann ebenfalls mandantenspezifisch konfiguriert werden.
Sicherheit und Vorteile
Die Kombination aus manueller und automatischer Abmeldung bietet folgende Vorteile:
Schutz vor unbefugtem Zugriff bei unbeaufsichtigten Sitzungen
Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien
Reduzierung von Risiken bei gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen
3. Dashboard#
Das Dashboard bildet die zentrale Startseite von Doculoud und bietet einen schnellen Überblick über den aktuellen Systemstatus, wichtige Kennzahlen sowie relevante Aktivitäten.
Nach dem Login erhält der Benutzer eine kompakte Übersicht über Dokumente, Benutzer, Systemeinstellungen und zuletzt durchgeführte Aktionen.
3.1 Übersicht Statistik#
Das Dashboard bietet eine zentrale und strukturierte Übersicht über den aktuellen Zustand des Systems. Alle relevanten Informationen werden in übersichtlichen Bereichen dargestellt, sodass Benutzer wichtige Kennzahlen und Aktivitäten auf einen Blick erfassen können.
Die einzelnen Bereiche dienen dazu, sowohl den aktuellen Dokumentenbestand als auch die Systemnutzung und kürzlich erfolgte Aktionen transparent darzustellen.
Dokumentenstatistik
Im oberen Bereich des Dashboards werden die wichtigsten Kennzahlen zur Dokumentenverwaltung angezeigt:
Gelöschte Dokumente Zeigt die Anzahl der Dokumente, die sich aktuell im Papierkorb befinden und bei Bedarf wiederhergestellt werden können.
Archivierte Dokumente Gibt die Anzahl der aktiv im System gespeicherten und archivierten Dokumente an.
Entwürfe Zeigt Dokumente, die noch nicht vollständig verarbeitet oder final gespeichert wurden.
Diese Übersicht ermöglicht eine schnelle Einschätzung über den aktuellen Status der Dokumente im System.
Benutzerkonten
Dieser Bereich liefert Informationen zur Benutzerverwaltung:
Anzahl aktiver Benutzerkonten Gibt an, wie viele Benutzer aktuell im System angelegt sind.
Verfügbare bzw. ungenutzte Benutzerkonten Zeigt, wie viele Benutzer im aktuellen Abonnement noch hinzugefügt werden können.
Dadurch kann schnell erkannt werden, ob zusätzliche Benutzerkapazitäten benötigt werden.
Dokumenttypen
Hier werden Informationen zu den im System verwendeten Dokumenttypen dargestellt:
Anzahl definierter Dokumenttypen Gibt an, wie viele unterschiedliche Dokumenttypen aktuell im System existieren.
Verfügbare bzw. ungenutzte Dokumenttypen Zeigt, wie viele zusätzliche Dokumenttypen im Rahmen des Abonnements noch erstellt werden können.
Dies unterstützt bei der Planung und Erweiterung der Dokumentenstruktur.
Neue Benutzer
Im Bereich „Neue Benutzer“ werden kürzlich angelegte Benutzerkonten angezeigt.
Anzeige von Name und E-Mail-Adresse
Anzeige des aktuellen Status (z. B. verifiziert)
Direkter Zugriff auf die vollständige Benutzerliste über „alle anzeigen“
Dies erleichtert die schnelle Kontrolle neu hinzugefügter Benutzer.
Mandanteneinstellungen
Dieser Bereich bietet eine kompakte Übersicht über zentrale Systemeinstellungen des Mandanten:
API-Nutzung (aktiv/inaktiv)
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
Passwortgültigkeit
Datumsformat
Zeitformat
Dadurch können wichtige Sicherheits- und Systemeinstellungen schnell überprüft werden, ohne in die Detailkonfiguration wechseln zu müssen.
Letzte Aktivitäten
Im Bereich „Letzte Aktivitäten“ werden die zuletzt durchgeführten Aktionen im System angezeigt.
Dazu gehören beispielsweise:
Erstellung neuer Dokumente
Änderungen an Dokumenttypen
Systemaktionen durch Benutzer
Zu jeder Aktivität werden folgende Informationen dargestellt:
Art der Aktion
ausführender Benutzer
Zeitpunkt der Durchführung
Diese Übersicht dient der schnellen Nachvollziehbarkeit aktueller Vorgänge und unterstützt die Transparenz im System.
3.2 Ressourcen erweitern#
Über den Bereich „Ressourcen erweitern“ können zusätzliche Systemkapazitäten und optionale Funktionen für den jeweiligen Mandanten angefragt werden. Die Funktion dient dazu, das bestehende Abonnement flexibel an wachsende Anforderungen anzupassen.
Nach dem Öffnen der Funktion erscheint ein Formular, in dem die gewünschte Erweiterung erfasst wird.
Allgemeine Angaben
Im oberen Bereich werden die grundlegenden Mandanten- und Kontaktdaten angezeigt:
Unternehmen
Vorname
Nachname
Telefon
E-Mail
Diese Informationen sind schreibgeschützt und dienen ausschließlich der Anzeige. Sie werden automatisch aus den hinterlegten Mandantendaten übernommen und können an dieser Stelle nicht verändert werden.
Zusätzliche Add-ons
Im Bereich „Zusätzliche Addons“ können optionale Funktionen ausgewählt werden, die dem bestehenden System hinzugefügt werden sollen. Je nach Konfiguration stehen hier verschiedene Erweiterungen zur Verfügung, beispielsweise:
E-Mail-Dokumententyp
E-Rechnung-Dokumenttyp
API-Zugriff
Löschfrist
Barcode-/QR-Code-Unterstützung
OCR-Templates
Durch diese Auswahl kann der Funktionsumfang von Doculoud gezielt erweitert werden.
Erweiterung von Ressourcen
Zusätzlich können konkrete Systemressourcen erhöht werden. Dazu gehören unter anderem:
Zusätzliche Benutzer
Zusätzliche Dokumententypen
Zusätzlicher Speicherplatz in GB
Die gewünschte Anzahl wird über Plus- und Minus-Schaltflächen festgelegt. Dadurch kann die Erweiterung direkt im Formular konfiguriert werden.
Anfrage absenden
Nach Auswahl der gewünschten Optionen kann die Anfrage über die Schaltfläche „Anfrage senden“ übermittelt werden. Anschließend wird sie durch den zuständigen Vertrieb oder Support geprüft und weiter bearbeitet.
Die Funktion „Abbrechen“ schließt den Dialog, ohne eine Anfrage zu übermitteln.
4. Dokumentverwaltung#
Die Dokumentenverwaltung ist der zentrale Bereich von Doculoud. Hier werden alle Dokumente angezeigt, organisiert und verwaltet.
Benutzer können Dokumente einsehen, durchsuchen und verschiedene Aktionen direkt aus der Übersicht heraus durchführen.
4.1 Dokumenten Übersicht#
Die Dokumentenübersicht zeigt alle Dokumente eines ausgewählten Dokumenttyps in strukturierter Form an.
Je nach Einstellung kann die Darstellung in unterschiedlichen Ansichten erfolgen:
Listenansicht (tabellarisch mit Detailinformationen)
Thumbnail-Ansicht (Vorschau der Dokumente)
Beide Ansichten ermöglichen einen schnellen Zugriff auf die Dokumente sowie deren wichtigsten Informationen. Das rechte Icon gibt Aufschluss über den Dateityp des Dokuments. *.pdf, *.docx, *.xlsx usw.
Listenansicht
Thumbnailansicht
Aufbau der Übersicht
In der Dokumentenübersicht werden folgende Informationen dargestellt:
Archivierungsdatum
Dateiname
Dateigröße
sowie weitere individuelleIndexfelder (z. B. Mieter, Vermieter, Zeitraum, Betrag etc.)
Zusätzlich stehen pro Dokument Auswahlmöglichkeiten und Aktionen zur Verfügung (z. B. Checkboxen oder Kontextmenüs). Der Dateiname kann auf Wunsch ausgeblendet werden. Diese Option lässt sich pro Mandant konfigurieren. Indexfelder können je nach Sichtbarkeitsregeln pro Benutzer ein oder ausgeblendet werden.
4.1.1 Auswahl Anzahl Dokumente#
Im oberen linken Bereich der Dokumentenübersicht kann festgelegt werden, wie viele Dokumente gleichzeitig angezeigt werden.
Typische Optionen sind beispielsweise:
10 Dokumente
25 Dokumente
50 Dokumente
…
1000 Dokumente
Diese Einstellung beeinflusst die Anzahl der Einträge pro Seite und ermöglicht eine flexible Anpassung an die jeweilige Arbeitsweise.
Eine größere Anzahl reduziert das Blättern zwischen Seiten
Eine kleinere Anzahl verbessert die Übersichtlichkeit
4.1.2 Name und ID Dokumenttyp#
Im oberen Bereich der Ansicht wird der aktuell ausgewählte Dokumenttyp angezeigt (z. B. Nebenkostenabrechnungen).
Zusätzlich wird die zugehörige Dokumenttyp-ID dargestellt.
Diese Information dient:
der eindeutigen Identifikation des Dokumenttyps
der Orientierung innerhalb des Systems
der Unterstützung bei der Arbeit mit Filtern oder API-Zugriffen
Der Dokumenttyp bestimmt gleichzeitig:
welche Struktur die Dokumente besitzen
welche Indexfelder angezeigt werden
4.1.3 Suche#
Die Dokumentenübersicht verfügt über eine leistungsfähige Suchfunktion, mit der Dokumente gezielt anhand von Inhalten und Metadaten gefunden werden können.
Die Suchmaske wird über das Suchsymbol auf der rechten Seite der Dokumentenübersicht geöffnet und als seitliches Panel eingeblendet.
Aufbau der Suchmaske
Die Suche kombiniert eine Volltextsuche mit einer strukturierten Feldsuche.
Volltextsuche
Im oberen Bereich steht die Freitextsuche zur Verfügung:
Eingabe beliebiger Suchbegriffe
Durchsucht den gesamten Dokumentinhalt (inkl. OCR-Texte)
Berücksichtigt zusätzlich relevante Textpassagen
Die Suchanfrage wird über die API an den Elasticsearch-Server übermittelt. Die Ergebnisse werden anschließend nach Relevanz (Score & Ranking) sortiert in der Dokumentenübersicht dargestellt.
Strukturierte Suche (Filter)
Zusätzlich zur Volltextsuche können gezielt Indexfelder durchsucht werden.
Je nach Dokumenttyp stehen unterschiedliche Felder zur Verfügung, z. B.:
Archivierungsdatum (Datumsbereiche)
Dateiname
Vermieter
Mieter
Beginn / Ende (Datumsbereiche)
Miete / Kaution / Betrag
Abrechnungsjahr
Typ (Auswahlfeld)
Diese Felder entsprechen den definierten Indexfeldern des Dokumenttyps und ermöglichen eine präzise Eingrenzung der Suchergebnisse.
Kombination von Suchkriterien
Die Suche unterstützt die Kombination mehrerer Kriterien:
Volltext + Indexfelder
Mehrere Filter gleichzeitig
Datumsbereiche (von/bis)
Dadurch können auch in großen Datenbeständen sehr gezielte Suchanfragen durchgeführt werden.
Darstellung der Suchergebnisse
Die Ergebnisse werden direkt in der Dokumentenübersicht angezeigt.
Dabei gilt:
Treffer werden nach Relevanz sortiert
Passende Dokumente werden priorisiert angezeigt
Die bestehende Ansicht (Liste oder Thumbnail) bleibt erhalten
Vorteile der Suche
Schnelles Auffinden von Dokumenten über Inhalte und Metadaten
Kombination aus Elasticsearch-Volltextsuche und strukturierter Filterung
Hohe Trefferqualität durch Score und Ranking
Flexibel anpassbar durch individuelle Indexfelder
4.2 Dokumenten Funktionen#
In der Dokumentenübersicht stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, die direkt auf einzelne Dokumente angewendet werden können.
Die Funktionen können je nach Ansicht unterschiedlich aufgerufen werden (Listenansicht oder Thumbnail-Ansicht).
Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Funktionsumfang abhängig von den Benutzerrechten ist. Je nach zugewiesener Rolle und Berechtigung stehen einem Benutzer unterschiedliche Funktionen zur Verfügung. Bestimmte Aktionen können daher eingeschränkt oder nicht sichtbar sein.
Zusätzlich können ausgewählte Funktionen auch auf mehrere Dokumente gleichzeitig angewendet werden. Hierzu können Dokumente über die Auswahlfelder markiert und anschließend gemeinsam verarbeitet werden (z. B. Bearbeiten, Exportieren, Zusammenführen, Versenden oder Löschen).
4.2.1 Vorschau#
Die Vorschaufunktion ermöglicht es, Dokumente direkt im System zu öffnen und einzusehen, ohne diese herunterladen zu müssen.
Dabei wird das Dokument in einer integrierten Vorschauansicht dargestellt.
Öffnen der Vorschau
Je nach gewählter Ansicht erfolgt der Zugriff auf die Vorschau unterschiedlich:
Listenansicht (Tabellenansicht)
In der Listenansicht wird die Vorschau über das Kontextmenü eines Dokuments geöffnet:
Klick auf die drei Punkte (⋯) neben dem Dokument
Auswahl der Funktion „Vorschau“
Thumbnail-Ansicht
In der Thumbnail-Ansicht kann die Vorschau direkt geöffnet werden:
Einfacher Klick auf das Dokument-Thumbnail
Technischer Hintergrund der Vorschau
Unabhängig vom ursprünglichen Dateiformat wird jedes hochgeladene Dokument zusätzlich verarbeitet:
Konvertierung in ein PDF-Format
OCR-Texterkennung (Auslesen des Inhalts)
Indexierung in Elasticsearch
Diese Verarbeitung ermöglicht es, Dokumente einheitlich darzustellen und durchsuchbar zu machen.
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass auch Dateiformate, die vom Browser nicht direkt unterstützt werden (z. B. TIFF-Dateien), problemlos in der Vorschau angezeigt werden können – ohne dass ein Download erforderlich ist.
Wichtiger Hinweis
Das erzeugte PDF dient ausschließlich als technische Ergänzung für Vorschau und Suche.
Das Originaldokument bleibt unverändert erhalten
Es findet keine Bearbeitung oder Veränderung der Originaldatei statt
Beide Versionen werden getrennt verwaltet
Darstellung der Vorschau
Nach dem Öffnen wird das Dokument in einer separaten Vorschauansicht angezeigt.
Diese bietet unter anderem:
Anzeige des Dokuments im Originalformat (basierend auf der PDF-Darstellung)
Navigation zwischen Seiten (bei mehrseitigen Dokumenten)
Zoom-Funktionen zur besseren Lesbarkeit
Übersicht über die aktuelle Seitenzahl
Die Vorschau wird als Overlay innerhalb der Anwendung geöffnet, sodass kein Wechsel in eine externe Anwendung erforderlich ist.
4.2.2 Versenden#
Die Funktion „Versenden“ ermöglicht es, ein oder mehrere Dokumente direkt aus Doculoud per E-Mail zu versenden.
Der Versand erfolgt über den im System hinterlegten SMTP-Server.
Aufruf der Funktion
Der Versand kann über das Kontextmenü eines Dokuments gestartet werden:
Klick auf die drei Punkte (⋯) neben dem Dokument
Auswahl der Funktion „Versenden“
Alternativ können mehrere Dokumente markiert und gemeinsam versendet werden.
Versand mehrerer Dokumente
Doculoud unterstützt den Versand von:
einzelnen Dokumenten
mehreren Dokumenten gleichzeitig
Bei Auswahl mehrerer Dokumente werden diese gesammelt verarbeitet und gemeinsam versendet.
Eingabe der Empfänger
Im Versanddialog können beliebig viele Empfänger angegeben werden:
Eingabe einer oder mehrerer E-Mail-Adressen
Mehrere Empfänger werden als Liste dargestellt
Zusätzlich können folgende Angaben gemacht werden:
Betreff der E-Mail
Optionale Nachricht (Freitext)
Passwortgeschützter Versand
Optional kann ein Passwort für den Versand vergeben werden.
In diesem Fall:
werden die Dokumente in ein ZIP-Archiv gepackt
das Archiv wird passwortgeschützt erstellt
das ZIP-Archiv wird als E-Mail-Anhang versendet
Die Passwortstärke wird direkt im Formular angezeigt und basiert auf den im Mandanten definierten Passwortrichtlinien.
Technische Rahmenbedingungen
Der Versand erfolgt über den konfigurierten SMTP-Server
Die maximal mögliche Größe des Anhangs richtet sich nach den Einstellungen des verwendeten Mailservers
Bei größeren Datenmengen kann es daher zu Einschränkungen beim Versand kommen
Vorteile der Versandfunktion
Direkter Versand ohne Download der Dokumente
Unterstützung mehrerer Empfänger
Sicherer Versand durch optionalen Passwortschutz
Effizienter Versand mehrerer Dokumente in einem Schritt
4.2.3 Trennen#
Mit der Funktion „Dokumententrennung“ können mehrseitige Dokumente gezielt in mehrere einzelne Dokumente aufgeteilt werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn beispielsweise gescannte Sammeldokumente nachträglich strukturiert und einzelnen Vorgängen zugeordnet werden sollen.
Die Funktion wird über das Kontextmenü eines Dokuments aufgerufen. Nach Auswahl von „Dokumententrennung“ öffnet sich ein Dialog, in dem die gewünschte Aufteilung definiert werden kann. Im oberen Bereich wird das Dokument in einer Vorschau angezeigt, sodass die einzelnen Seiten zur besseren Orientierung durchgeblättert und gezoomt werden können.
Für die Trennung stehen zwei grundlegende Varianten zur Verfügung. Zum einen können einzelne Seitenzahlen angegeben werden. In diesem Fall wird jede eingegebene Seite als eigenständiges Dokument erzeugt. Gibt man beispielsweise mehrere Seitenzahlen ein, entstehen entsprechend viele neue Dokumente mit jeweils genau einer Seite.
Alternativ kann ein zusammenhängender Seitenbereich definiert werden. Hierbei werden eine Start- und eine Endseite angegeben, und der komplette Bereich wird als ein neues Dokument erstellt. Diese Variante eignet sich besonders, wenn mehrere zusammengehörige Seiten gemeinsam übernommen werden sollen.
Wird keine konkrete Eingabe vorgenommen, erfolgt die Aufteilung automatisch. In diesem Fall wird jede Seite des ursprünglichen Dokuments als separates Dokument angelegt. Dies ist besonders praktisch bei vollständig unstrukturierten Dokumenten, die in einzelne Seiten zerlegt werden sollen.
Bei der Erstellung der neuen Dokumente werden die Indexwerte des ursprünglichen Dokuments (Elterndokument) automatisch auf alle neu erzeugten Dokumente übernommen. Diese können im Anschluss bei Bedarf individuell angepasst werden.
Wichtig ist, dass die Dokumententrennung keine Veränderung am Original vornimmt. Das ursprüngliche Dokument bleibt unverändert im System bestehen und wird weder überschrieben noch bearbeitet. Stattdessen werden ausschließlich neue, eigenständige Dokumente erzeugt.
Die Funktion bietet damit eine flexible Möglichkeit, Dokumente nachträglich zu strukturieren, ohne dabei die Integrität des Originals zu gefährden.
4.2.4 Zusammenführen#
Mit der Funktion „Dokumente zusammenführen“ können mehrere einzelne Dokumente zu einem neuen, gemeinsamen Dokument kombiniert werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn zusammengehörige Inhalte aus verschiedenen Quellen in einem Dokument gebündelt werden sollen.
Die Funktion wird über die Dokumentenübersicht gestartet. Dazu können zunächst mehrere Dokumente ausgewählt werden. Anschließend wird über das Kontextmenü die Option „Zusammenführen“ aufgerufen.
Nach dem Start der Funktion öffnet sich eine Bearbeitungsansicht, in der die ausgewählten Dokumente gemeinsam dargestellt werden. In diesem Bereich können die Inhalte visuell überprüft werden. Gleichzeitig werden auf der rechten Seite die zugehörigen Indexfelder angezeigt, die für das neu entstehende Dokument definiert werden können.
Nach dem Zusammenführen wird kein bestehendes Dokument überschrieben. Stattdessen wird ein neues Dokument erzeugt, das die Inhalte der ausgewählten Dokumente enthält. Direkt im Anschluss öffnet sich automatisch die Indexierungsmaske, sodass die Metadaten für das neue Dokument unmittelbar erfasst oder angepasst werden können.
Die ursprünglichen Dokumente bleiben dabei vollständig erhalten und unverändert im System bestehen.
Die Funktion bietet somit eine einfache Möglichkeit, Dokumente logisch zusammenzuführen und neu zu strukturieren, ohne die Integrität der bestehenden Daten zu beeinflussen.
Nach dem Zusammenführen wird das neue Dokument in der Bearbeitungsansicht angezeigt und kann mit Indexwerten versehen werden.
4.2.5 Historie#
Über die Funktion „Historie“ kann die vollständige Änderungs- und Aktivitätshistorie eines Dokuments eingesehen werden. Der Zugriff erfolgt über das Kontextmenü innerhalb der Dokumentenübersicht.
Die Historie dient der lückenlosen Nachvollziehbarkeit aller relevanten Aktionen rund um ein Dokument. Für jeden Eintrag wird übersichtlich dargestellt:
welcher Benutzer eine Aktion durchgeführt hat,
welches Ereignis ausgeführt wurde,
wann die Aktion erfolgt ist,
sowie welche Änderungen dabei vorgenommen wurden.
Typische Ereignisse sind beispielsweise:
Erstellung eines Dokuments,
Aktualisierung von Indexwerten,
Löschvorgänge,
Zusammenführen oder Trennen von Dokumenten,
Integritätsprüfungen,
sowie automatisierte Prozesse wie Bulk-Uploads oder E-Mail-Importe.
Die Historie stellt die Änderungen in einer übersichtlichen, visuellen Form dar. Geänderte Indexwerte werden direkt miteinander verglichen, sodass sowohl die vorherigen als auch die neuen Werte nachvollziehbar angezeigt werden. Dadurch können Änderungen schnell erkannt und ausgewertet werden.
Zusätzlich werden dokumentbezogene Informationen wie Dokumententyp, Dateiname, Dateigröße oder Archivierungsdatum dargestellt. Sofern für das Dokument ein Integritätsnachweis vorhanden ist, werden außerdem Informationen zur SHA-256-Integritätsprüfung angezeigt. Dazu gehören insbesondere:
verwendeter Hash-Algorithmus,
archivierter SHA-256-Hashwert,
Integritätsstatus des Dokuments.
Die Detailansicht der Historie ist in mehrere Informationsbereiche gegliedert und ermöglicht auch bei umfangreichen Änderungsverläufen eine übersichtliche Darstellung aller relevanten Informationen.
Zur besseren Auswertung stehen zusätzlich verschiedene Filter- und Suchmöglichkeiten zur Verfügung. Die Historie kann beispielsweise nach Benutzern, Ereignissen oder Zeiträumen gefiltert werden, um bestimmte Änderungen gezielt analysieren zu können.
Darüber hinaus können die angezeigten Historieneinträge exportiert werden. Die Ausgabe ist unter anderem als PDF- oder CSV-Datei möglich und eignet sich beispielsweise für Dokumentations-, Compliance- oder Prüfzwecke.
Die Historie stellt damit ein zentrales Element für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und revisionssichere Dokumentation innerhalb von Doculoud dar.
4.2.6 Bearbeiten (Single / Bulk)#
Die Funktion „Bearbeiten“ ermöglicht es, die Indexdaten eines Dokuments nachträglich anzupassen. Dabei können sowohl einzelne Dokumente als auch mehrere Dokumente gleichzeitig bearbeitet werden.
Der Aufruf erfolgt über das Kontextmenü eines Dokuments oder über die Mehrfachauswahl innerhalb der Dokumentenübersicht.
Bearbeiten eines einzelnen Dokuments
Wird die Bearbeitung für ein einzelnes Dokument gestartet, öffnet sich die Indexierungsmaske sowie Vorschau des jeweiligen Dokumenttyps.
In dieser Ansicht können sämtliche zugehörigen Indexfelder eingesehen und angepasst werden. Dazu gehören beispielsweise:
Stammdaten wie Namen oder Bezeichnungen
Datumsfelder
Beträge oder andere strukturierte Informationen
Nach der Bearbeitung werden die Änderungen gespeichert und stehen sofort im System zur Verfügung. Die Anpassungen werden dabei vollständig in der Historie protokolliert.
Bearbeiten mehrerer Dokumente (Bulk-Bearbeitung)
Bei der Auswahl mehrerer Dokumente besteht die Möglichkeit, diese gemeinsam zu bearbeiten. Dies ist besonders hilfreich, wenn identische oder ähnliche Änderungen auf eine größere Anzahl von Dokumenten angewendet werden sollen.
Im Rahmen der Bulk-Bearbeitung können ausgewählte Indexfelder für alle markierten Dokumente gleichzeitig gesetzt oder geändert werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, jedes Dokument einzeln zu öffnen und zu bearbeiten. Im oberen Bereich erscheint eine Pagination welche die geöffneten Dokumente durchnummeriert anzeigt. Nach dem ein Dokument gespeichert oder abgebrochen wurde, springt das System zum nächsten unbearbeiteten Dokument. Sobald alle geöffneten Dokumente entweder gespeichert oder abgebrochen wurde, schließt sich die Bearbeitungsmaske.
Die Funktion unterstützt somit eine effiziente Pflege großer Datenmengen und reduziert den manuellen Aufwand erheblich.
4.2.7 Identisch Bearbeiten#
Mit der Funktion „Identisch bearbeiten“ können mehrere Dokumente gleichzeitig mit denselben Indexwerten versehen werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn für eine größere Anzahl von Dokumenten identische Informationen gesetzt oder vereinheitlicht werden sollen.
Die Funktion wird über die Mehrfachauswahl in der Dokumentenübersicht gestartet. Nach Auswahl mehrerer Dokumente öffnet sich eine spezielle Bearbeitungsmaske für die Bulk-Verarbeitung.
In dieser Ansicht werden die verfügbaren Indexfelder angezeigt. Für jedes Feld kann individuell festgelegt werden, ob es in die Aktualisierung einbezogen werden soll. Dies erfolgt über eine Checkbox neben dem jeweiligen Feld.
Nur Indexfelder, bei denen das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert ist, werden beim Speichern tatsächlich auf alle ausgewählten Dokumente angewendet. Für diese Felder kann anschließend ein neuer Wert eingetragen werden, der dann identisch für alle ausgewählten Dokumente übernommen wird.
Indexfelder, bei denen kein Häkchen gesetzt wurde, bleiben unverändert. Bereits vorhandene Werte in diesen Feldern werden nicht überschrieben und bleiben bestehen.
Nach dem Speichern werden die ausgewählten Dokumente entsprechend aktualisiert. Die Änderungen betreffen ausschließlich die Indexwerte, während die eigentlichen Dokumente unverändert bleiben. Wie bei allen Bearbeitungsprozessen werden auch diese Änderungen vollständig in der Historie protokolliert und sind jederzeit nachvollziehbar.
Die Funktion bietet damit eine effiziente Möglichkeit, große Dokumentenmengen konsistent zu pflegen und wiederkehrende Anpassungen mit minimalem Aufwand umzusetzen.
4.2.8 Exportieren/Herunterladen#
Doculoud bietet verschiedene Möglichkeiten, Dokumente sowie zugehörige Indexdaten zu exportieren oder herunterzuladen. Die entsprechenden Funktionen können über das Kontextmenü der Dokumentenübersicht aufgerufen werden und stehen sowohl für einzelne als auch für mehrere ausgewählte Dokumente zur Verfügung.
Grundsätzlich werden drei unterschiedliche Varianten unterstützt.
Die erste Möglichkeit ist das Herunterladen von Dokumenten. Dabei können ein oder mehrere Dokumente ausgewählt und heruntergeladen werden. Wird nur ein einzelnes Dokument gewählt, erfolgt der Download direkt. Bei mehreren Dokumenten erstellt das System automatisch ein temporäres ZIP-Archiv, das die ausgewählten Dateien enthält.
Für größere Datenmengen greift eine zusätzliche Logik: Die maximale Gesamtgröße sowie die Größe einzelner Archive können mandantenspezifisch definiert werden. Wird diese Grenze überschritten, werden die Dateien automatisch in mehrere ZIP-Archive aufgeteilt. So kann beispielsweise bei einer maximalen Gesamtgröße von 100 MB und einer Split-Größe von 20 MB der Download in mehrere Teile („Parts“) unterteilt werden.
Diese erzeugten Archive werden im oberen Bereich der Oberfläche als Downloadliste angezeigt. Die einzelnen Teile können dort über das jeweilige Download-Symbol heruntergeladen werden.
Die zweite Möglichkeit ist der Export von Indexdaten. In diesem Fall werden ausschließlich die Metadaten der ausgewählten Dokumente exportiert. Der Export erfolgt als CSV-Datei, die sich für Auswertungen oder die Weiterverarbeitung in anderen Systemen eignet.
Die dritte Variante kombiniert beide Ansätze. Beim Export von Indexdaten und Dokumenten werden sowohl die Dokumente selbst als auch die zugehörigen Indexdaten exportiert. Auch hier wird eine CSV-Datei mit den Metadaten erzeugt, während die Dokumente in einem oder mehreren ZIP-Archiven bereitgestellt werden.
Die erzeugten ZIP-Dateien werden temporär im System gespeichert. Sie können nach dem Download über die Funktion „Löschen“ manuell entfernt werden. Unabhängig davon erfolgt zusätzlich eine automatische Bereinigung, bei der temporäre Dateien in regelmäßigen Abständen (z. B. nachts) gelöscht werden.
Diese Exportfunktionen ermöglichen eine flexible Weitergabe und Sicherung von Dokumenten und Metadaten, sowohl für einzelne Vorgänge als auch für größere Datenmengen.
4.2.9 Löschen#
Die Funktion „Löschen“ ermöglicht es, Dokumente aus der aktiven Dokumentenübersicht zu entfernen. Der Zugriff auf diese Funktion ist abhängig von den jeweiligen Benutzerrechten. Nicht jeder Benutzer ist berechtigt, Dokumente zu löschen.
Wird ein Dokument gelöscht, erfolgt zunächst keine endgültige Entfernung aus dem System. Stattdessen wird das Dokument in den Papierkorb verschoben. Dort bleibt es weiterhin erhalten und kann bei Bedarf wiederhergestellt werden.
Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass Dokumente nicht unbeabsichtigt dauerhaft verloren gehen und bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene im täglichen Umgang mit sensiblen Daten.
Die endgültige Löschung von Dokumenten ist ausschließlich dem Mandantenadministrator vorbehalten. Erst durch diesen Schritt wird ein Dokument vollständig und unwiderruflich aus dem System entfernt.
Alle Löschvorgänge werden dabei vollständig protokolliert. Es ist jederzeit nachvollziehbar, welcher Benutzer ein Dokument gelöscht hat und zu welchem Zeitpunkt dies erfolgt ist. Dadurch wird eine lückenlose Transparenz und Nachvollziehbarkeit gewährleistet.
Die Funktion unterstützt somit sowohl den Schutz vor versehentlichem Datenverlust als auch eine klare Rollenverteilung und Auditierbarkeit bei kritischen Aktionen wie dem dauerhaften Löschen von Dokumenten.
4.2.10 Integrität prüfen#
Über die Funktion Integrität prüfen kann ein Benutzer überprüfen, ob ein archiviertes Dokument seit der Speicherung unverändert geblieben ist.
Die Funktion steht im Dokumentenmenü zur Verfügung. Nach dem Start der Prüfung berechnet Doculoud den aktuellen SHA-256-Hashwert der gespeicherten Originaldatei und vergleicht diesen mit dem bei der Archivierung gespeicherten Hashwert.
Das Ergebnis wird direkt angezeigt:
Grün / Integrität bestätigt: Der archivierte und der aktuell berechnete Hashwert stimmen überein. Das Dokument ist unverändert.
Rot / Integritätsabweichung erkannt: Der aktuell berechnete Hashwert weicht vom archivierten Hashwert ab.
Fehler / Datei nicht gefunden: Die Datei konnte nicht geprüft werden.
Zur besseren Nachvollziehbarkeit zeigt Doculoud sowohl den archivierten SHA-256-Hash als auch den aktuell berechneten SHA-256-Hash an. Zusätzlich wird der Zeitpunkt der letzten Prüfung gespeichert.
Die Integritätsprüfung kann für einzelne Dokumente oder über die Mehrfachauswahl für mehrere Dokumente gleichzeitig durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden übersichtlich dargestellt und ermöglichen eine schnelle Prüfung größerer Dokumentenmengen.
Menüpunkt Integrität prüfen:
Integritätsprüfung:
Integritätsprüfung mehrer Dokumente:
4.3 Dokument hochladen#
Doculoud bietet verschiedene Möglichkeiten, Dokumente in das System hochzuladen und mit den entsprechenden Indexdaten zu versehen. Der Upload kann sowohl für einzelne Dokumente als auch für größere Datenmengen durchgeführt werden.
Je nach Anwendungsfall stehen unterschiedliche Upload-Varianten zur Verfügung, die eine flexible und effiziente Verarbeitung ermöglichen.
4.3.1 Einzelupload#
Der Einzelupload dient dem Hochladen einzelner oder mehrerer Dokumente direkt über die Benutzeroberfläche.
Dokumente können dabei auf zwei Arten ausgewählt werden: Entweder über die Funktion „Durchsuchen“, bei der Dateien manuell ausgewählt werden, oder per Drag-and-Drop, indem die Dateien direkt in die vorgesehene Upload-Zone gezogen werden.
Nach dem Upload werden die Dokumente im nächsten Schritt zur weiteren Verarbeitung vorbereitet, insbesondere zur Zuordnung von Indexwerten.
Diese Variante eignet sich besonders für den manuellen Upload kleinerer Dokumentenmengen.
4.3.2 Identische oder separate Indexfelder#
Werden mehrere Dokumente gleichzeitig hochgeladen, erfolgt im Anschluss eine Abfrage zur Behandlung der Indexdaten.
Der Benutzer kann dabei entscheiden, ob:
identische Indexwerte für alle hochgeladenen Dokumente verwendet werden sollen oder
jedes Dokument individuell mit eigenen Indexwerten versehen wird
Bei Auswahl identischer Indexwerte wird eine gemeinsame Eingabemaske angezeigt, deren Werte auf alle Dokumente übertragen werden.
Wird die individuelle Variante gewählt, öffnet sich für jedes Dokument eine eigene Indexierungsmaske, sodass die Metadaten getrennt gepflegt werden können.
Diese Funktion ermöglicht eine flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungsfälle und sorgt für eine effiziente Datenerfassung.
Identische Indexwerte. Dokumente werden untereinander angezeigt:
Separate Indexwerte mit Pagination:
4.3.3 Bulkupload#
Der Bulkupload dient der Verarbeitung größerer Dokumentenmengen in einem automatisierten Ablauf.
Hierbei wird ein ZIP-Archiv hochgeladen, das folgende Inhalte enthält:
die zu importierenden Dokumente
eine CSV-Datei, in der die zugehörigen Indexwerte definiert sind
Nach dem Upload übernimmt der Server die automatische Verarbeitung der Daten. Die Dokumente werden entpackt, die Indexwerte aus der CSV-Datei ausgelesen und entsprechend den einzelnen Dokumenten zugeordnet.
Dieser Prozess erfolgt im Hintergrund und eignet sich insbesondere für:
Massenuploads
Migrationen
automatisierte Datenübernahmen aus Drittsystemen
Vorschauvideo Bulk-Upload Prozess
Der Bulkupload ermöglicht somit eine schnelle und strukturierte Integration großer Datenmengen in das System.
4.4 Dokument Status#
Doculoud verwaltet Dokumente in unterschiedlichen Statusbereichen. Diese ermöglichen eine klare Trennung zwischen aktiven, gelöschten und noch nicht vollständig verarbeiteten Dokumenten.
Dadurch behalten Benutzer jederzeit den Überblick über den aktuellen Zustand ihrer Dokumente und können gezielt auf bestimmte Bereiche zugreifen.
4.4.1 Papierkorb#
Der Papierkorb dient als Zwischenspeicher für gelöschte Dokumente. Wird ein Dokument über die Löschfunktion entfernt, wird es zunächst nicht endgültig gelöscht, sondern in den Papierkorb verschoben.
In diesem Bereich können Dokumente weiterhin eingesehen und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, um versehentlich gelöschte Dokumente problemlos zurückholen zu können.
Die endgültige Löschung erfolgt nicht automatisch durch normale Benutzeraktionen. Stattdessen ist diese ausschließlich dem Mandantenadministrator vorbehalten. Erst durch diesen Schritt wird ein Dokument unwiderruflich aus dem System entfernt.
Auch alle Aktionen im Zusammenhang mit dem Papierkorb, wie das Verschieben oder endgültige Löschen von Dokumenten, werden vollständig protokolliert und sind über die Historie nachvollziehbar.
4.4.2 Entwürfe#
Der Bereich „Entwürfe“ enthält Dokumente, die sich noch in der Bearbeitung befinden und noch nicht vollständig archiviert wurden.
Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn:
Indexdaten noch nicht vollständig erfasst wurden
ein Dokument bewusst als Zwischenstand gespeichert wurde
Dokumente im Entwurfsstatus sind noch nicht Teil des finalen Archivs und können jederzeit weiterbearbeitet werden. Erst nach vollständiger Bearbeitung und Speicherung werden sie in den regulären Dokumentenbestand übernommen.
Der Entwurfsbereich ermöglicht somit eine flexible und schrittweise Verarbeitung von Dokumenten, ohne dass unvollständige Daten direkt im Archiv landen.
5. Dokumenttypen#
Dokumenttypen bilden die strukturelle Grundlage für die Organisation von Dokumenten in Doculoud. Sie definieren, wie Dokumente verarbeitet, klassifiziert und mit zusätzlichen Funktionen versehen werden.
Jeder Dokumenttyp kann individuell konfiguriert werden und bestimmt unter anderem die zugehörigen Indexfelder, Verarbeitungslogiken sowie optionale Automatisierungen.
5.1 Dokumenttyp erstellen#
Beim Erstellen eines neuen Dokumenttyps werden verschiedene Eigenschaften definiert, die das Verhalten und die Verarbeitung der zugehörigen Dokumente steuern.
Die Konfiguration erfolgt über eine zentrale Eingabemaske, in der alle relevanten Optionen festgelegt werden können. Sollte die Funktion Dokumenttyp für E-Mail oder Dokumenttyp für E-Rechnung ausgewählt werden, kann das nachträglich nicht mehr geändert werden.
5.1.1 Name#
Zu Beginn wird der Name des Dokumenttyps festgelegt.
Dieser dient als eindeutige Bezeichnung innerhalb des Systems und wird in der Dokumentenübersicht sowie bei der Auswahl von Dokumenttypen angezeigt. Zusätzlich kann ein Name in einer weiteren Sprache (z. B. Deutsch) hinterlegt werden, um eine mehrsprachige Darstellung zu ermöglichen.
Eine klare und eindeutige Benennung erleichtert die spätere Zuordnung und Verwaltung der Dokumente erheblich.
5.1.2 Dokumenttyp für E-Mail#
Mit dieser Option kann festgelegt werden, ob der Dokumenttyp speziell für die Verarbeitung von E-Mails verwendet werden soll.
Ist diese Funktion aktiviert, können E-Mails direkt diesem Dokumenttyp zugeordnet und entsprechend verarbeitet werden. Diese Einstellung ist insbesondere relevant für automatisierte Eingangsprozesse.
Bei Aktivierung wird der Dokumenttyp automatisch mit vordefinierten Indexfeldern angelegt. Dazu gehören unter anderem Informationen wie Absender, Empfänger, Betreff sowie Anhänge. Diese Felder bilden die Grundlage für die strukturierte Verarbeitung von E-Mails und können bei Bedarf um weitere, individuelle Indexfelder ergänzt werden.
Zusätzlich werden vorhandene E-Mail-Anhänge ebenfalls verarbeitet und in den Suchindex aufgenommen. Dadurch ist es möglich, nicht nur nach Inhalten der E-Mail selbst, sondern auch nach Inhalten innerhalb der Anhänge zu suchen. Treffer aus Anhängen führen den Benutzer direkt zur zugehörigen E-Mail, wodurch relevante Informationen schnell gefunden werden können.
Der E-Mail-Dokumenttyp ist zudem eine Voraussetzung für die Nutzung der Funktion „E-Mail-Postfach überwachen“. Nur wenn ein entsprechender Dokumenttyp definiert ist, können eingehende E-Mails automatisiert verarbeitet und im System abgelegt werden.
Vorschauvideo für manuellen E-Mail Upload
5.1.3 E-Mail-Postfach überwachen#
Mit der Funktion „E-Mail-Postfach überwachen“ kann ein E-Mail-Postfach automatisiert durch das System überwacht werden, um eingehende Nachrichten direkt als Dokumente in Doculoud zu verarbeiten.
Voraussetzung für die Nutzung dieser Funktion ist ein zuvor definierter Dokumenttyp für E-Mail. Nur wenn ein solcher Dokumenttyp existiert, können eingehende E-Mails korrekt zugeordnet und verarbeitet werden.
Ist die Überwachung aktiviert, greift das System in regelmäßigen Abständen auf das konfigurierte Postfach zu und prüft, ob neue E-Mails eingegangen sind. Diese werden anschließend automatisch verarbeitet.
Dabei erfolgt die Verarbeitung wie folgt:
Die E-Mail selbst wird als Dokument erfasst
Anhänge werden extrahiert und ebenfalls als Dokumente gespeichert
Vordefinierte Indexfelder wie Absender, Empfänger und Betreff werden automatisch befüllt
Zusätzlich werden die Inhalte der E-Mail sowie alle enthaltenen Anhänge in den Suchindex aufgenommen. Dadurch ist es möglich, auch nach Inhalten innerhalb der Anhänge zu suchen. Treffer führen direkt zur entsprechenden E-Mail, sodass relevante Informationen schnell gefunden werden können.
Die Verarbeitung erfolgt vollständig im Hintergrund, sodass kein manueller Eingriff erforderlich ist.
Dadurch entsteht ein durchgängiger digitaler Eingangsprozess, bei dem Dokumente direkt aus dem E-Mail-Verkehr in das System übernommen werden. Dies reduziert den manuellen Aufwand erheblich und stellt sicher, dass eingehende Informationen zentral und strukturiert abgelegt werden.
Die Funktion eignet sich insbesondere für:
zentrale Posteingänge (z. B. Rechnungen, Bewerbungen, Anfragen)
automatisierte Dokumentenflüsse
Integration externer Systeme über E-Mail
Vorschauvideo für automatischen E-Maileingang
5.1.4 Dokumenttyp für E-Rechnung#
Diese Option definiert, ob der Dokumenttyp für die Verarbeitung von E-Rechnungen verwendet wird.
Ist die Funktion aktiviert, können spezielle Verarbeitungslogiken für elektronische Rechnungen genutzt werden. Diese Einstellung ist fest mit dem Dokumenttyp verbunden und kann nachträglich nicht mehr geändert werden.
Bei Aktivierung werden die in der E-Rechnung enthaltenen strukturierten Daten (z. B. aus einer XML-Datei) automatisch verarbeitet. Dabei werden alle vordefinierten Felder der E-Rechnung als Indexfelder im System angelegt.
Diese Indexfelder werden anschließend automatisch mit den entsprechenden Werten aus der E-Rechnung befüllt, sodass keine manuelle Datenerfassung erforderlich ist.
Unterstützt werden dabei gängige E-Rechnungsformate wie XRechnung sowie ZUGFeRD 2.x. Dadurch ist eine standardkonforme Verarbeitung elektronischer Rechnungen sichergestellt.
Zusätzlich erfolgt beim Upload eine formale Validierung der E-Rechnung. Dabei wird geprüft, ob die Datei den technischen Anforderungen und dem jeweiligen Standard entspricht:
Ist die E-Rechnung formal valide, kann sie erfolgreich hochgeladen und verarbeitet werden
Ist die E-Rechnung nicht valide, wird der Upload entsprechend verhindert und ein Hinweis angezeigt
Dies stellt sicher, dass ausschließlich technisch korrekte und verarbeitbare E-Rechnungen im System abgelegt werden.
Neben klassischen Formaten können auch reine XML-Rechnungen hochgeladen werden. Da diese nicht direkt visuell darstellbar sind, übernimmt Doculoud automatisch die Generierung einer lesbaren Vorschau. Dadurch kann die Rechnung unabhängig vom Format direkt im System eingesehen werden.
Dies ermöglicht eine konsistente und strukturierte Verarbeitung von E-Rechnungen, stellt die Datenqualität sicher und reduziert gleichzeitig den manuellen Aufwand erheblich.
Die Verarbeitung erfolgt vollständig innerhalb der Doculoud-Systemarchitektur, ohne Nutzung externer Cloud-Dienste oder Drittanbieter.
Beispiel einer validen E-Rechnung:
Beispiel einer nicht validen E-Rechnung:
Beispiel der automatischen Auslesung der Rechnungsdaten:
5.1.5 Dokumententrennung mit Bar-QR-Code#
Mit dieser Funktion kann die automatische Dokumententrennung über Barcodes oder QR-Codes aktiviert werden.
Das System erkennt entsprechende Codes innerhalb eines Dokuments und nutzt diese zur Trennung in einzelne Dokumente. Dies ist besonders hilfreich bei gescannten Stapeln, bei denen mehrere Dokumente in einer Datei enthalten sind.
Unterstützt werden dabei QR-Codes sowie Code39-Barcodes, die als Trennmarker innerhalb der Dokumente verwendet werden können.
Zusätzlich kann definiert werden, ob erkannte Barcode-Seiten nach der Verarbeitung entfernt oder beibehalten werden sollen.
5.1.6 Löschfrist#
Über die Löschfrist kann festgelegt werden, ob Dokumente dieses Typs nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht werden sollen.
Ist die Funktion aktiviert, kann eine Frist in Monaten definiert werden. Nach Ablauf dieser Frist werden die entsprechenden Dokumente gemäß den definierten Regeln behandelt.
Nach Erreichen der Löschfrist werden die Dokumente zunächst in den Papierkorb verschoben und nicht sofort endgültig gelöscht. Dadurch bleibt eine zusätzliche Sicherheitsebene erhalten, um Dokumente bei Bedarf wiederherstellen zu können.
Die endgültige Löschung kann ausschließlich durch einen Mandantenadministrator erfolgen. Erst durch diesen Schritt werden Dokumente dauerhaft und unwiderruflich aus dem System entfernt.
Alle Vorgänge im Zusammenhang mit der Löschfrist, einschließlich der Verschiebung in den Papierkorb und der endgültigen Löschung, werden vollständig protokolliert. Dadurch ist jederzeit nachvollziehbar, wann und durch wen entsprechende Aktionen durchgeführt wurden.
Diese Funktion unterstützt die Einhaltung von Aufbewahrungsrichtlinien und Datenschutzanforderungen.
5.1.7 Zonale OCR#
Mit der Funktion „Zonale OCR“ können Inhalte gezielt direkt während der Indexierung eines Dokuments ausgelesen und in Indexfelder übernommen werden.
Die Anwendung erfolgt interaktiv innerhalb der Indexierungsmaske. Nachdem ein Dokument hochgeladen wurde und sich der Benutzer in der Ansicht zur Erfassung der Indexdaten befindet, kann die zonale OCR aktiviert werden.
Der Ablauf gestaltet sich wie folgt: Zunächst wird ein gewünschtes Indexfeld ausgewählt, in das ein Wert übernommen werden soll. Anschließend kann im Dokument ein Bereich per Maus markiert (aufgezogen) werden. Das System erkennt den Inhalt dieses Bereichs automatisch und übernimmt den ausgelesenen Wert direkt in das zuvor ausgewählte Indexfeld.
Dadurch entfällt die manuelle Eingabe, und Daten können schnell und präzise aus dem Dokument übernommen werden.
Diese Funktion eignet sich besonders für:
einmalige oder individuelle Dokumente
Situationen, in denen Werte gezielt ausgelesen werden sollen
manuelle Nachbearbeitung oder Ergänzung von Daten
Die zonale OCR arbeitet somit interaktiv und dokumentbezogen, im Gegensatz zu vordefinierten Extraktionsregeln. Die Definition wiederverwendbarer Zonen für strukturierte Dokumente erfolgt über OCR-Templates, die im nächsten Abschnitt beschrieben werden.
Vorschauvideo zonale OCR
5.1.8 OCR-Templates#
OCR-Templates ermöglichen die automatische Extraktion von Daten aus Dokumenten mit wiederkehrendem Aufbau. Im Gegensatz zur zonalen OCR, die manuell pro Dokument angewendet wird, arbeiten OCR-Templates mit vordefinierten Zonen, die auf zukünftige Dokumente automatisch angewendet werden.
Bei der Erstellung eines Templates wird zunächst ein Referenzdokument ausgewählt. Dieses dient als Grundlage für die Definition der auszulesenden Bereiche.
Im rechten Bereich der Maske werden die vorhandenen Indexfelder angezeigt. Um eine Zone zu definieren, wird zunächst ein gewünschtes Indexfeld ausgewählt. Anschließend kann im Dokument ein Bereich per Maus aufgezogen werden. Der erkannte Inhalt dieses Bereichs wird später automatisch in das entsprechende Indexfeld geschrieben.
Zonen können dabei flexibel auf dem Dokument definiert werden. Es besteht keine Beschränkung auf die erste Seite, sodass auch mehrseitige Dokumente vollständig abgebildet werden können.
Die definierten Zonen werden im Template gespeichert und stehen anschließend für die automatische Verarbeitung zur Verfügung.
Wird später ein Dokument hochgeladen, das diesem Dokumenttyp entspricht, erfolgt die Verarbeitung automatisch im Hintergrund:
Die definierten Zonen werden angewendet
Inhalte werden ausgelesen
Werte werden direkt in die zugehörigen Indexfelder übernommen
Dies gilt auch für Mehrfachuploads, bei denen mehrere Dokumente gleichzeitig hochgeladen werden. In diesem Fall werden die OCR-Templates auf alle hochgeladenen Dokumente angewendet, sodass die entsprechenden Inhalte parallel extrahiert und in die jeweiligen Indexfelder übernommen werden.
Dadurch entfällt die manuelle Datenerfassung weitgehend, und wiederkehrende Dokumente können effizient und konsistent verarbeitet werden.
OCR-Templates eignen sich besonders für Dokumente mit gleichbleibender Struktur, wie beispielsweise Formulare oder wiederkehrende Belege.
Ansicht Template Editor
Ansicht Dokumentenverwaltung – Hochladen eines Dokuments
Ansicht Erkannte Werte
Vorschauvideo des OCR-Templates
5.1.9 Dokumenttyp aus Template erstellen#
Neben der manuellen Erstellung eines Dokumenttyps besteht die Möglichkeit, einen neuen Dokumenttyp auf Basis eines bestehenden Templates anzulegen.
Hierzu wird die Funktion „Von Template erstellen“ verwendet. In der Auswahlmaske kann zunächst ein vorhandenes Template ausgewählt werden. Nach der Auswahl werden die im Template enthaltenen vordefinierten Indexfelder übersichtlich angezeigt.
Diese Felder umfassen bereits strukturierte Definitionen, wie beispielsweise:
Feldnamen
Eingabetypen (z. B. Text, Datum, Auswahl, Zahl)
fachliche Zuordnung
Nach Bestätigung wird der neue Dokumenttyp automatisch mit diesen vordefinierten Indexfeldern erstellt. Dadurch entfällt die manuelle Anlage der einzelnen Felder und der Dokumenttyp ist sofort einsatzbereit.
Die übernommenen Felder können im Anschluss bei Bedarf weiter angepasst oder erweitert werden, sodass eine flexible Anpassung an individuelle Anforderungen möglich bleibt.
Diese Funktion ermöglicht eine schnelle und standardisierte Einrichtung neuer Dokumenttypen und eignet sich besonders für häufig benötigte Strukturen, wie beispielsweise Verträge, Formulare oder wiederkehrende Dokumentarten.
5.2 Dokumenttyp verwalten#
Bereits angelegte Dokumenttypen können über eine zentrale Übersicht eingesehen und verwaltet werden. Diese bietet einen schnellen Überblick über alle vorhandenen Dokumenttypen sowie deren aktivierte Funktionen und Einstellungen.
In der Übersicht werden alle Dokumenttypen tabellarisch dargestellt. Neben dem Namen sind verschiedene Eigenschaften direkt sichtbar, wie beispielsweise:
Nutzung für E-Mail-Verarbeitung
SMTP-Import
E-Rechnung
Löschfrist
Zonale OCR
OCR-Templates
Zusätzlich wird ein Zeitstempel angezeigt, der angibt, wann der Dokumenttyp zuletzt geändert wurde.
Durch diese kompakte Darstellung kann der Benutzer auf einen Blick erkennen, welche Funktionen für welchen Dokumenttyp aktiv sind.
5.2.1 Dokumenttyp bearbeiten#
Bestehende Dokumenttypen können jederzeit bearbeitet werden.
Über die Funktion „Bearbeiten“ im Kontextmenü wird die Konfigurationsmaske geöffnet. Dort können Einstellungen wie Name, Funktionen (z. B. E-Mail, OCR, Löschfrist) oder weitere Optionen angepasst werden.
Änderungen wirken sich auf die zukünftige Verarbeitung der Dokumente dieses Typs aus. Bereits bestehende Dokumente bleiben unverändert erhalten.
Dokumenttypen die z.B. die Funktion E-Mail oder E-Rechnung haben, können nachträglich lediglich den Namen ändern, jedoch nicht die Funktion.
5.2.2 Übersicht Indexfelder#
Über das Kontextmenü eines Dokumenttyps kann die Option „Indexfelder“ aufgerufen werden.
Dadurch gelangt man direkt zur Übersicht der zugehörigen Indexfelder dieses Dokumenttyps. Hier können die Felder eingesehen, bearbeitet oder erweitert werden.
Diese Funktion ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Struktur eines Dokumenttyps, ohne in separate Verwaltungsbereiche wechseln zu müssen.
5.2.3 Dokumenttyp löschen#
Dokumenttypen können über die Funktion „Löschen“ entfernt werden.
Dabei ist zu beachten, dass das Löschen eines Dokumenttyps nur möglich ist, wenn keine abhängigen Daten oder Einschränkungen bestehen. Wurden zu dem Dokumenttyp bereits Dokumente hochgeladen, kann dieser nicht gelöscht werden. In der Regel sollte vor dem Löschen geprüft werden, ob bereits Dokumente diesem Typ zugeordnet sind.
Wie bei anderen kritischen Aktionen im System werden auch hier alle Vorgänge vollständig protokolliert, sodass jederzeit nachvollzogen werden kann, wer den Dokumenttyp gelöscht hat und wann dies erfolgt ist.
6. Indexfelder#
Indexfelder dienen dazu, Dokumente mit strukturierten Metadaten anzureichern. Während der eigentliche Dokumentinhalt (z. B. über OCR) durchsucht werden kann, ermöglichen Indexfelder eine gezielte und präzise Suche nach definierten Kriterien.
Typische Beispiele für Indexfelder sind Namen, Datumswerte, Beträge oder Kategorien. Durch diese Struktur können Dokumente nicht nur schneller gefunden, sondern auch logisch organisiert und gefiltert werden.
Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht in der visuellen Orientierung innerhalb der Dokumentenübersicht. In der Listenansicht werden die Indexfelder direkt als Spalten angezeigt. Dadurch können Benutzer relevante Informationen auf einen Blick erfassen und Dokumente schnell identifizieren, ohne zwingend die Volltextsuche verwenden zu müssen.
Gerade bei großen Datenmengen erleichtert dies das Arbeiten erheblich, da Dokumente anhand ihrer strukturierten Eigenschaften visuell unterschieden und gefiltert werden können.
Die Indexfelder sind dabei immer an einen Dokumenttyp gebunden. Jeder Dokumenttyp kann seine eigene Struktur und eigene Felder besitzen, wodurch sich das System flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen lässt.
In der Dokumentenübersicht und in der Suche bilden die Indexfelder somit die zentrale Grundlage für eine effiziente Navigation und Auswertung von Dokumenten.
6.1 Indexfeld erstellen#
Unter Dashboard -> Indexfelder können neue Indexfelder hinzugefügt werden. Beim Erstellen eines Indexfeldes wird festgelegt, welche zusätzlichen Informationen für Dokumente eines bestimmten Dokumenttyps erfasst werden sollen. Die Anlage erfolgt über eine Eingabemaske, in der alle relevanten Eigenschaften des Feldes definiert werden.
Die einzelnen Eingaben bestimmen dabei nicht nur die Struktur der Daten, sondern auch, wie das Feld später in der Dokumentenübersicht, bei der Suche und in der Bearbeitung dargestellt wird.
6.1.1 Auswahl Dokumenttyp#
Zu Beginn wird der Dokumenttyp ausgewählt, für den das Indexfeld gelten soll. Da jeder Dokumenttyp eine eigene Struktur besitzt, ist das Indexfeld immer eindeutig diesem Typ zugeordnet.
Das bedeutet, dass das Feld nur bei Dokumenten dieses Typs angezeigt wird und dort für Suche, Anzeige und Bearbeitung zur Verfügung steht.
6.1.2 Name und Beschreibung#
Im nächsten Schritt werden die Bezeichnungen des Indexfeldes festgelegt.
Der Name ist die interne Bezeichnung des Feldes und dient der eindeutigen Identifikation im System. Zusätzlich können Anzeigenamen in verschiedenen Sprachen definiert werden, beispielsweise auf Deutsch und Englisch. Diese werden später in der Benutzeroberfläche angezeigt.
Ergänzend kann eine Beschreibung hinterlegt werden, ebenfalls mehrsprachig. Diese dient dazu, die Bedeutung oder den Verwendungszweck des Feldes näher zu erläutern, insbesondere bei komplexeren oder fachlich spezifischen Inhalten.
6.1.3 Eingabetyp#
Der Eingabetyp legt fest, welche Art von Daten in ein Indexfeld eingetragen werden kann und wie dieses Feld in der Benutzeroberfläche dargestellt wird.
Durch die Auswahl des passenden Eingabetyps wird sichergestellt, dass Daten einheitlich erfasst werden und später korrekt gefiltert, durchsucht und ausgewertet werden können.
Je nach Anwendungsfall stehen unterschiedliche Eingabetypen zur Verfügung.
Ein Textfeld ermöglicht die freie Eingabe von Inhalten und eignet sich beispielsweise für Namen, Bezeichnungen oder allgemeine Beschreibungen.
Ein Datumsfeld erlaubt die strukturierte Auswahl eines Datums über eine Datumsauswahl. Dadurch wird sichergestellt, dass Datumswerte einheitlich gespeichert und korrekt für Filter oder Zeiträume verwendet werden können.
Ein Zahlenfeld wird für numerische Werte verwendet, etwa für Beträge, Mengen oder andere Kennzahlen. Dies ermöglicht auch eine spätere Verarbeitung, beispielsweise für Auswertungen.
Ein Auswahlfeld (z. B. Dropdown) bietet vordefinierte Werte zur Auswahl. Dies stellt sicher, dass nur gültige und einheitliche Werte verwendet werden, was insbesondere bei Kategorien oder Statuswerten sinnvoll ist.
Je nach gewähltem Eingabetyp passt sich auch die Darstellung im System entsprechend an. Dadurch wird die Eingabe für den Benutzer vereinfacht und gleichzeitig die Datenqualität erhöht.
Die Wahl des richtigen Eingabetyps ist entscheidend für die spätere Nutzung der Daten, insbesondere in der Suche, bei Filtern sowie in der Dokumentenübersicht.
6.1.4 Pflichtfeld#
Über die Option „Erforderlich“ kann festgelegt werden, ob es sich um ein Pflichtfeld handelt.
Ist diese Funktion aktiviert, muss das Feld beim Erfassen oder Bearbeiten eines Dokuments zwingend ausgefüllt werden. Andernfalls kann der Vorgang nicht abgeschlossen werden.
Dadurch wird sichergestellt, dass wichtige Informationen vollständig vorhanden sind und keine unvollständigen Datensätze entstehen.
6.2 Indexfeld verwalten#
Bereits angelegte Indexfelder können über eine zentrale Verwaltungsoberfläche eingesehen und bearbeitet werden. Diese bietet eine vollständige Übersicht aller Felder eines Dokumenttyps und ermöglicht gezielte Anpassungen der Struktur.
6.2.1 Übersicht Indexfelder#
In der Übersicht werden alle Indexfelder tabellarisch dargestellt. Pro Feld sind verschiedene Informationen direkt ersichtlich, darunter der interne Name, der Anzeigename, eine Beschreibung, der Eingabetyp sowie die Zuordnung zum Dokumenttyp.
Zusätzlich wird angezeigt, ob ein Feld als Pflichtfeld definiert ist und ob es aktuell aktiv oder deaktiviert ist. Diese kompakte Darstellung ermöglicht es, die Struktur eines Dokumenttyps schnell zu erfassen und zu überprüfen.
Über die Mehrfachauswahl können außerdem mehrere Indexfelder gleichzeitig markiert werden, um gemeinsame Aktionen durchzuführen, wie beispielsweise das Aktivieren oder Deaktivieren.
6.2.2 Indexfeld aktivieren / deaktivieren#
Indexfelder können flexibel aktiviert oder deaktiviert werden. Ein aktives Feld steht für die Erfassung und Bearbeitung von Dokumenten zur Verfügung und wird entsprechend in der Benutzeroberfläche angezeigt.
Wird ein Indexfeld deaktiviert, verschwindet es aus der Eingabemaske für neue oder zu bearbeitende Dokumente. Bereits vorhandene Werte bleiben jedoch vollständig erhalten und weiterhin im System gespeichert.
Die Aktivierung oder Deaktivierung kann sowohl für einzelne Felder als auch gesammelt über die Mehrfachauswahl erfolgen. Dadurch lassen sich Änderungen effizient auf mehrere Felder gleichzeitig anwenden.
Für Administratoren sind grundsätzlich alle Indexfelder sichtbar. Dabei Spielt es keine Rolle, ob Aktiv oder Inaktiv.
6.2.3 Indexfeld bearbeiten#
Bestehende Indexfelder können jederzeit bearbeitet werden. Dabei lassen sich beispielsweise der Anzeigename, die Beschreibung oder weitere Eigenschaften anpassen.
Die Bearbeitung erfolgt über die entsprechende Aktion in der Übersicht und öffnet die bekannte Eingabemaske zur Anpassung der Felddefinition.
Änderungen wirken sich auf die zukünftige Nutzung des Feldes aus und werden im System entsprechend übernommen. Bestehende Dokumentdaten bleiben dabei unverändert erhalten.
6.2.4 Indexfeld löschen#
Indexfelder können grundsätzlich gelöscht werden, sofern sie noch nicht verwendet wurden.
Sobald jedoch bereits Dokumente existieren, die einen Wert in diesem Indexfeld enthalten, ist eine vollständige Löschung nicht mehr möglich. In diesem Fall kann das Feld nur noch deaktiviert werden.
Diese Einschränkung stellt sicher, dass bestehende Daten nicht verloren gehen und die Konsistenz der Dokumentstruktur gewahrt bleibt.
7. Benutzerverwaltung#
Die Benutzerverwaltung ermöglicht die zentrale Steuerung aller Benutzerkonten innerhalb eines Mandanten. Hier können Benutzer angelegt, bearbeitet, deaktiviert, freigeschaltet oder gelöscht werden.
Über die Benutzerverwaltung wird festgelegt, welche Personen Zugriff auf Doculoud erhalten und welche grundsätzlichen Einstellungen für das jeweilige Benutzerkonto gelten. Dazu gehören unter anderem persönliche Stammdaten, Zugangsdaten, Rollen, Berechtigungsgruppen sowie sicherheitsrelevante Einstellungen.
Da Doculoud mandantenfähig aufgebaut ist, beziehen sich die Benutzerkonten immer auf den jeweiligen Mandanten. Benutzer melden sich über die mandantenspezifische URL an und erhalten nur Zugriff auf die Bereiche und Funktionen, für die sie entsprechend berechtigt wurden.
Die Benutzerverwaltung ist daher ein wichtiger Bestandteil der Zugriffssicherheit. Änderungen an Benutzerkonten sollten sorgfältig vorgenommen werden, da sie direkten Einfluss auf den Zugriff auf Dokumente, Funktionen und Verwaltungsbereiche haben können.
Alle relevanten Aktionen im Zusammenhang mit Benutzerkonten werden im Audit protokolliert. Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann Benutzer angelegt, geändert, deaktiviert, freigeschaltet oder gelöscht wurden.
7.1 Benutzer anlegen#
Über die Funktion Erstellen wird ein neues Benutzerkonto innerhalb des aktuellen Mandanten angelegt.
Die Benutzeranlage erfolgt über die Benutzerverwaltung. Dort werden alle bereits vorhandenen Benutzerkonten des Mandanten angezeigt. Über die Schaltfläche Erstellen öffnet sich das Formular zur Anlage eines neuen Benutzers.
Ein neues Benutzerkonto wird zum Beispiel für neue Mitarbeitende, externe Mitarbeitende oder Benutzer mit eingeschränktem Zugriff erstellt. Bereits bei der Anlage werden die wichtigsten Stammdaten, Zugangsdaten und Grundeinstellungen des Benutzers erfasst.
Zu den Angaben gehören unter anderem:
Name des Benutzers
E-Mail-Adresse
organisatorische Angaben
Passwort
Passwort- und Benutzerregeln
Sicherheitseinstellungen
Rolle
Berechtigungsgruppe
Template für Rechte und Sichtbarkeit
Die E-Mail-Adresse dient als eindeutige Zuordnung des Benutzerkontos. Sie wird für die Anmeldung und die Identifikation des Benutzers innerhalb des Mandanten verwendet.
Über die Rolle erhält der Benutzer grundlegende Rechte für Menüpunkte und Verwaltungsbereiche. Rollen bilden damit die Basis der Berechtigungsstruktur.
Über ein Template werden vorbereitete Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen übernommen. Das erleichtert die Anlage von Benutzern mit ähnlichen Aufgaben oder Positionen.
Zusätzlich werden bei Bedarf weitere Einstellungen über Rechte und Sichtbarkeit vorgenommen. Dazu gehören Funktionsrechte, Dokumenttyp-Sichtbarkeit, Indexfeldrechte und Sichtbarkeitsregeln für Benutzerdaten.
Die ausführliche Erklärung dieser Rechtebereiche erfolgt im Kapitel Benutzerrechte und Rollenkonzept.
Nach Eingabe aller erforderlichen Daten wird der Benutzer gespeichert. Das Benutzerkonto erscheint anschließend in der Benutzerübersicht und steht im System zur Verfügung.
Die Anmeldung erfolgt über die mandantenspezifische URL. Der Benutzer meldet sich mit den hinterlegten Zugangsdaten an. Ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Mandanten aktiviert, wird beim Login zusätzlich ein zweiter Faktor verwendet.
Alle relevanten Aktionen im Zusammenhang mit der Benutzeranlage werden im Audit protokolliert. Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann das Benutzerkonto erstellt wurde und welche Einstellungen hinterlegt wurden.
7.2 Benutzer bearbeiten#
Bereits angelegte Benutzer werden über die Benutzerübersicht bearbeitet. Dazu wird der gewünschte Benutzer ausgewählt und über die entsprechende Aktion geöffnet.
Die Bearbeitung eines Benutzerkontos ist erforderlich, wenn sich Stammdaten, Zugangsdaten, organisatorische Angaben oder Sicherheitseinstellungen ändern. Auch Rollen, Berechtigungsgruppen und Templates werden über die Benutzerbearbeitung angepasst.
Zu den bearbeitbaren Angaben gehören unter anderem:
Name des Benutzers
E-Mail-Adresse
organisatorische Angaben
Passwort- und Sicherheitseinstellungen
Rolle
Berechtigungsgruppe
Template für Rechte und Sichtbarkeit
Über die zugewiesene Rolle erhält der Benutzer grundlegende Rechte für Menüpunkte und Verwaltungsbereiche. Über ein Template werden vorbereitete Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen übernommen.
Zusätzliche Detailrechte werden über den Bereich Rechte und Sichtbarkeit gesteuert. Dazu gehören Funktionsrechte, Dokumenttyp-Sichtbarkeit, Indexfeldrechte und Sichtbarkeitsregeln für Benutzerdaten.
Änderungen an Benutzerkonten wirken sich direkt auf den Zugriff des Benutzers aus. Nach dem Speichern gelten die aktualisierten Einstellungen für das jeweilige Benutzerkonto.
Alle Änderungen an Benutzerkonten werden im Audit protokolliert. Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann ein Benutzerkonto bearbeitet wurde und welche Anpassungen vorgenommen wurden.
7.3 Benutzer freischalten#
Ein Benutzerkonto wird nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen automatisch gesperrt, wenn die entsprechende Sicherheitseinstellung im Mandanten aktiv ist.
Die Sperrung schützt das Benutzerkonto vor wiederholten unberechtigten Anmeldeversuchen. Ein gesperrter Benutzer erhält keinen Zugriff auf Doculoud, bis das Konto durch einen berechtigten Administrator wieder freigeschaltet wird.
Die Freischaltung erfolgt über die Benutzerübersicht. Dort wird der betroffene Benutzer ausgewählt und über die entsprechende Aktion freigeschaltet.
Nach der Freischaltung ist die Anmeldung wieder möglich. Die bestehenden Zugangsdaten, Rollen, Rechte und Sicherheitseinstellungen bleiben dabei erhalten. Ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Mandanten aktiviert, bleibt sie weiterhin Bestandteil der Anmeldung.
Fehlgeschlagene Loginversuche und die Freischaltung des Benutzerkontos werden im Audit protokolliert. Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann die Sperrung ausgelöst wurde und wann die Freischaltung erfolgt ist.
7.4 Benutzer deaktivieren#
Benutzerkonten werden in der Benutzerübersicht deaktiviert. Die Deaktivierung entzieht einem Benutzer den Zugriff auf Doculoud, ohne das Benutzerkonto aus der Benutzerverwaltung zu entfernen.
Ein deaktivierter Benutzer meldet sich nicht mehr an und erhält keinen Zugriff auf Dokumente, Funktionen oder Verwaltungsbereiche. Das Benutzerkonto bleibt weiterhin im System vorhanden.
Die Deaktivierung eignet sich für Situationen, in denen der Zugriff beendet oder pausiert wird, die bisherigen Benutzerinformationen aber erhalten bleiben. Dazu gehören zum Beispiel längere Abwesenheiten, Rollenwechsel, Abteilungswechsel, externe Zugänge oder der Austritt eines Mitarbeitenden.
Bestehende Protokolleinträge und dokumentierte Aktionen bleiben weiterhin nachvollziehbar. Dadurch bleibt ersichtlich, welche Aktionen der Benutzer in der Vergangenheit durchgeführt hat.
Die Deaktivierung ist besonders relevant, wenn der Zugriff sofort entzogen wird, das Benutzerkonto aber aus Gründen der Nachvollziehbarkeit weiterhin bestehen bleibt.
7.5 Benutzer löschen#
Ein Benutzerkonto wird über die Benutzerübersicht gelöscht. Das Löschen entfernt das Benutzerkonto aus der aktiven Benutzerverwaltung.
Das Löschen ist eine administrative Aktion und wird nur von berechtigten Benutzern durchgeführt. Vor dem Löschen wird geprüft, ob das Benutzerkonto dauerhaft nicht mehr benötigt wird.
Im Unterschied zur Deaktivierung bleibt ein gelöschter Benutzer nicht als aktives Benutzerkonto in der Benutzerverwaltung bestehen. Bereits protokollierte Aktionen bleiben jedoch erhalten.
Revisionsrelevante Informationen und Audit-Einträge werden durch das Löschen eines Benutzerkontos nicht nachträglich verändert. Aktionen aus der Vergangenheit bleiben weiterhin nachvollziehbar. Dazu gehören zum Beispiel Änderungen an Dokumenten, Änderungen an Indexwerten, Benutzeraktionen oder Loginversuche.
Das Löschen betrifft also das Benutzerkonto in der aktiven Verwaltung, nicht die bereits vorhandene Protokollierung im System.
8. Benutzerrechte und Rollenkonzept#
Das Benutzerrechte- und Rollenkonzept in Doculoud steuert, welche Bereiche, Funktionen, Dokumenttypen und Dokumentinformationen ein Benutzer verwendet.
Die Rechtevergabe besteht aus mehreren Ebenen:
Benutzerrollen
Rechte und Sichtbarkeit eines Benutzers
Rechte für Indexfelder
Sichtbarkeitsregeln für Benutzerdaten
Dokumenttyp-Sichtbarkeit
Die Benutzerrollen legen den grundlegenden Zugriff auf Menüpunkte und Verwaltungsbereiche fest. Eine Rolle ist zum Beispiel „Administrator“ oder „Sachbearbeiter“. Diese Rolle wird beim Erstellen oder Bearbeiten eines Benutzers zugewiesen.
Über Rechte und Sichtbarkeit werden einzelne Funktionen für einen Benutzer aktiviert oder deaktiviert. Dazu gehören dokumentbezogene Funktionen, systembezogene Zugriffe, die Sichtbarkeit von Dokumenttypen, Indexfeldrechte und Sichtbarkeitsregeln.
Die Indexfeldrechte legen fest, welche Indexfelder ein Benutzer lesen, erstellen oder aktualisieren darf.
Die Sichtbarkeitsregeln für Benutzerdaten steuern, unter welchen Bedingungen bestimmte Indexfelder sichtbar sind.
Die Dokumenttyp-Sichtbarkeit legt fest, welche Dokumenttypen ein Benutzer sieht und verwendet.
8.1 Benutzerrechte#
Der Menüpunkt Benutzerrollen dient zur Verwaltung grundlegender Rollen innerhalb eines Mandanten.
Eine Benutzerrolle legt fest, auf welche Menüpunkte und Verwaltungsbereiche ein Benutzer Zugriff erhält. Rollen werden anschließend beim Erstellen oder Bearbeiten eines Benutzers zugewiesen.
Typische Rollen sind zum Beispiel:
Administrator
Sachbearbeiter
Archivbenutzer
Prüfer
Benutzer mit eingeschränktem Zugriff
Benutzerrollen bündeln wiederkehrende Grundrechte. Dadurch erhalten mehrere Benutzer dieselben Basisberechtigungen, ohne dass diese Rechte bei jedem Benutzer einzeln zusammengestellt werden.
Innerhalb einer Benutzerrolle werden Rechte für verschiedene Module vergeben. Diese Module entsprechen den Bereichen, die ein Benutzer in Doculoud verwendet oder verwaltet.
Zu den Modulen gehören unter anderem:
Benutzer
Benutzerrolle
Einstellungen
E-Mail-Vorlagen
Dokumenttypen
Indexfelder
Dokumente
Mandantenhistorie
Support Tickets
Je nach Modul stehen unterschiedliche Rechte zur Verfügung. Dazu gehören zum Beispiel:
Verwalten
Erstellen
Bearbeiten
Löschen
Nicht jedes Modul enthält alle Rechte. Einige Bereiche besitzen nur Verwaltungsrechte. Andere Bereiche enthalten zusätzlich Rechte zum Erstellen, Bearbeiten oder Löschen.
Änderungen an einer Benutzerrolle wirken sich auf alle Benutzer aus, denen diese Rolle zugewiesen ist.
8.1.1 Benutzerrolle erstellen#
Über die Funktion Benutzerrolle erstellen wird eine neue Rolle angelegt.
Beim Erstellen einer Benutzerrolle erhält die Rolle zunächst einen Namen. Der Name beschreibt eindeutig, für welche Benutzergruppe oder Aufgabe die Rolle vorgesehen ist.
Anschließend werden die passenden Berechtigungen ausgewählt. Dabei wird festgelegt, auf welche Module die Rolle Zugriff erhält und welche Aktionen innerhalb dieser Module erlaubt sind.
Beispiel: Eine Rolle Sachbearbeiter erhält Rechte zur Bearbeitung von Dokumenten, aber keinen Zugriff auf Systemeinstellungen oder Benutzerverwaltung.
Nach dem Speichern steht die neue Rolle zur Verfügung und wird einem oder mehreren Benutzern zugewiesen.
8.1.2 Benutzerrolle bearbeiten#
Bestehende Benutzerrollen werden nachträglich bearbeitet, wenn sich Aufgabenbereiche ändern oder wenn eine Rolle zusätzliche Rechte erhält bzw. bestehende Rechte verliert.
Beim Bearbeiten einer Rolle werden die zugewiesenen Berechtigungen angepasst. Änderungen an einer Benutzerrolle wirken sich auf alle Benutzer aus, denen diese Rolle zugeordnet ist.
Vor der Änderung wird geprüft, welche Benutzer diese Rolle aktuell verwenden. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Benutzer von der Anpassung betroffen sind.
8.1.3 Benutzerrolle löschen#
Nicht mehr benötigte Benutzerrollen werden gelöscht.
Vor dem Löschen wird geprüft, ob die Rolle noch Benutzern zugewiesen ist. Wird die Rolle noch verwendet, wird sie zuerst durch eine andere passende Rolle ersetzt oder den betroffenen Benutzern entzogen.
Das Löschen einer Benutzerrolle erfolgt nur, wenn die Rolle nicht mehr benötigt wird. Dadurch werden fehlende Berechtigungen bei bestehenden Benutzern vermieden.
8.1.4 Modulrechte zuweisen#
Innerhalb einer Benutzerrolle werden die Rechte pro Modul festgelegt.
Über das Modul Benutzer wird gesteuert, ob Benutzerkonten verwaltet werden. Dazu gehören Rechte zum Sichtbarkeit, Erstellen, Bearbeiten, Deaktivieren, Freischalten und Löschen von Benutzern.
Über das Modul Benutzerrolle wird gesteuert, ob Benutzerrollen verwaltet werden oder als Modul sichtbar sind. Rollen haben direkten Einfluss auf mehrere Benutzer und gehören deshalb zu den administrativen Berechtigungen.
Über das Modul Einstellungen wird gesteuert, ob ein Benutzer auf mandantenbezogene Einstellungen zugreift oder diese verwaltet. Änderungen in diesem Bereich wirken sich auf zentrale Funktionen des Mandanten aus.
Über das Modul E-Mail-Vorlagen wird gesteuert, ob ein Benutzer Vorlagen für systemseitige E-Mails verwaltet.
Über das Modul Dokumenttypen wird gesteuert, ob Dokumenttypen erstellt, bearbeitet oder gelöscht werden und ob das Modul dem Benutzer angezeigt wird. Dokumenttypen bilden die Grundlage für die Strukturierung und Verarbeitung von Dokumenten.
Über das Modul Indexfelder wird gesteuert, ob Indexfelder erstellt, bearbeitet oder gelöscht werden und ob das Modul dem Benutzer angezeigt wird. Indexfelder bestimmen, welche strukturierten Informationen zu einem Dokument erfasst werden.
Über das Modul Dokumente wird gesteuert, ob ein Benutzer dokumentbezogene Verwaltungsrechte erhält.
Über das Modul Audit wird gesteuert, ob ein Benutzer mandantenbezogene Protokolle einsehen darf und überhaupt das Modul sichtbar sein soll.
Über das Modul Template Builder wird gesteuert, ob ein Benutzer Zugriff auf die Verwaltung von Rechte- und Sichtbarkeitstemplates erhält. Die Erstellung, Bearbeitung und Löschung dieser Templates wird in einem späteren Kapitel beschrieben.
Über das Modul Support Tickets wird gesteuert, ob ein Benutzer Support-Tickets erstellt, bearbeitet oder verwaltet.
8.2 Rechte und Sichtbarkeit eines Benutzers#
Zusätzlich zu den Benutzerrollen werden für einzelne Benutzer weitere Rechte und Sichtbarkeiten festgelegt.
Diese Einstellungen befinden sich in den Benutzeraktionen unter Rechte und Sichtbarkeit. Dort werden einzelne Funktionen gezielt aktiviert oder deaktiviert.
Auf diese Weise wird der Zugriff eines Benutzers genauer gesteuert. Die Einstellungen ergänzen die zugewiesene Benutzerrolle und erlauben eine individuelle Rechtevergabe für einzelne Benutzer.
Diese Funktion ist besonders relevant, wenn ein Benutzer grundsätzlich einer Rolle zugeordnet ist, aber einzelne Rechte zusätzlich erhält oder nicht erhält.
Beispiel: Ein Benutzer erhält die Rolle Sachbearbeiter und zusätzlich das Recht, Dokumente zu exportieren. Ein anderer Benutzer mit derselben Rolle erhält dieses Recht nicht.
8.2.1 Dokumentbezogene Rechte#
m Bereich Dokument werden Rechte für die Arbeit mit Dokumenten gesteuert.
Diese Rechte legen fest, welche Aktionen ein Benutzer mit Dokumenten ausführt. Dazu gehören das Anzeigen, Suchen, Erstellen, Archivieren, Bearbeiten, Teilen, Exportieren oder Löschen von Dokumenten.
Die dokumentbezogenen Rechte haben direkten Einfluss auf den Umgang mit archivierten und noch nicht archivierten Dokumenten. Daher werden diese Rechte gezielt vergeben.
Gelöschte Dokumente anzeigen Mit diesem Recht sieht ein Benutzer gelöschte Dokumente, sofern diese im System weiterhin verfügbar sind.
Dieses Recht betrifft den Zugriff auf gelöschte Dokumentbestände oder den Papierkorb.
Dokument archivieren Mit diesem Recht archiviert ein Benutzer Dokumente.
Archivierte Dokumente werden in den regulären Dokumentbestand übernommen und anschließend entsprechend der vergebenen Berechtigungen gesucht, angezeigt und verwaltet.
Dokument erstellen Mit diesem Recht erstellt bzw. legt ein Benutzer neue Dokumente in Doculoud an.
Dokument löschen Mit diesem Recht löscht ein Benutzer Dokumente.
Das Löschen von Dokumenten ist eine sicherheits- und revisionsrelevante Aktion. Dieses Recht wird daher gezielt vergeben.
Dokument Entwurf Mit diesem Recht speichert ein Benutzer Dokumente als Entwurf.
Entwürfe sind noch nicht final archiviert und bleiben für die weitere Bearbeitung oder Ergänzung verfügbar.
Dokumente exportieren Mit diesem Recht exportiert ein Benutzer Dokumente aus Doculoud.
Exportierte Dokumente verlassen die Plattform und werden außerhalb von Doculoud weiterverarbeitet oder gespeichert.
Dokumente zusammenführen Mit diesem Recht führt ein Benutzer mehrere Dokumente zu einem Dokument zusammen.
Diese Funktion wird genutzt, wenn zusammengehörige Dokumentteile getrennt vorliegen und nachträglich in einem gemeinsamen Dokument zusammengeführt werden.
Indexwerte bearbeiten Mit diesem Recht bearbeitet ein Benutzer Indexwerte eines Dokuments.
Indexwerte sind strukturierte Informationen zu einem Dokument, zum Beispiel Name, Rechnungsnummer, Kundennummer, Datum oder Dokumentart. Änderungen an Indexwerten beeinflussen Suche, Zuordnung und Auswertungen.
Indexwerte identisch bearbeiten Mit diesem Recht bearbeitet ein Benutzer Indexwerte für mehrere Dokumente gemeinsam.
Diese Funktion ist besonders bei größeren Dokumentmengen relevant, wenn mehrere Dokumente denselben Indexwert erhalten.
Dokumente suchen Mit diesem Recht verwendet ein Benutzer die Suchfunktion.
Die Suche findet Dokumente anhand von Volltextinhalten, Indexwerten und weiteren Suchparametern. Die angezeigten Suchergebnisse richten sich nach den Berechtigungen des Benutzers.
Seiten trennen Mit diesem Recht trennt ein Benutzer Seiten eines Dokuments bzw. teilt ein Dokument auf.
Diese Funktion wird genutzt, wenn mehrere Dokumente in einer Datei enthalten sind und nachträglich in einzelne Dokumente getrennt werden.
Dokument teilen Mit diesem Recht teilt ein Benutzer Dokumente bzw. stellt sie für andere berechtigte Personen per E-Mail bereit.
Die verfügbaren Optionen richten sich nach der jeweiligen Systemkonfiguration.
Dokumenthistorie anzeigen Mit diesem Recht sieht ein Benutzer die Historie eines Dokuments.
Die Dokumenthistorie zeigt nachvollziehbare Informationen zu Aktionen und Änderungen, die an einem Dokument vorgenommen wurden.
Dokument anzeigen Mit diesem Recht öffnet und betrachtet ein Benutzer Dokumente.
Dieses Recht bildet die Grundlage für viele weitere dokumentbezogene Funktionen.
8.2.2 Systembezogene Rechte#
Im Bereich System werden Rechte für ergänzende Zugriffsmöglichkeiten festgelegt.
Diese Rechte steuern, ob ein Benutzer zusätzliche Anwendungen oder technische Zugriffskanäle verwendet. Dazu gehören insbesondere die Desktop App, die Mobile App und der Multiuploader.
Die systembezogenen Rechte greifen nur, wenn die jeweilige Funktion für den Mandanten aktiviert und verfügbar ist.
Zugriff Desktop App Mit diesem Recht verwendet ein Benutzer die Desktop App, sofern diese für den Mandanten verfügbar ist.
Die Desktop App unterstützt lokale Arbeitsprozesse und erweitert die Nutzungsmöglichkeiten außerhalb der reinen Weboberfläche.
Zugriff Mobile App Mit diesem Recht verwendet ein Benutzer die mobile App.
Über die mobile App werden Dokumente mobil erfasst und an Doculoud übertragen. Der Zugriff erfolgt abhängig von den eingerichteten Sicherheits- und Anmeldeverfahren.
Zugriff Multiuploader Mit diesem Recht verwendet ein Benutzer den Multiuploader.
Der Multiuploader dient zur automatisierten Übertragung von Dokumenten über ein überwachtes Verzeichnis und unterstützt größere Dokumentmengen sowie wiederkehrende Importprozesse.
8.3 Benutzerrechte für Indexfelder#
Im Bereich Indexfelder werden Rechte pro Dokumenttyp und Indexfeld festgelegt.
Zunächst wird ein Dokumenttyp ausgewählt. Anschließend zeigt Doculoud die zugehörigen Indexfelder an. Für jedes Indexfeld wird festgelegt, ob der Benutzer das Feld lesen, erstellen oder aktualisieren darf.
Diese Rechte steuern sensible oder fachlich relevante Informationen sehr genau. Ein Benutzer sieht bestimmte Indexfelder, bearbeitet sie jedoch nicht. Andere Felder werden eingeschränkt oder stehen dem Benutzer nicht zur Bearbeitung zur Verfügung.
Indexfeldrechte sind besonders relevant, wenn unterschiedliche Benutzergruppen mit denselben Dokumenten arbeiten, aber nicht dieselben Informationen sehen oder bearbeiten.
8.3.1 Dokumenttyp auswählen#
Zunächst wird der gewünschte Dokumenttyp ausgewählt.
Die angezeigten Indexfelder beziehen sich immer auf den ausgewählten Dokumenttyp. Dadurch werden Rechte je nach Dokumenttyp unterschiedlich festgelegt.
Beispiel: Für den Dokumenttyp Personen gelten andere Indexfelder und Rechte als für den Dokumenttyp Rechnung.
Nach Auswahl des Dokumenttyps erscheinen die zugehörigen Indexfelder. Anschließend werden die Rechte für jedes einzelne Indexfeld angepasst.
8.3.2 Status eines Indexfeldes#
ber den Status wird ein Indexfeld innerhalb der Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen aktiviert oder deaktiviert.
Ein deaktiviertes Indexfeld steht dem Benutzer in diesem Zusammenhang nicht zur Verfügung.
Der Status legt damit fest, ob ein Feld grundsätzlich für den Benutzer berücksichtigt wird. Danach greifen weitere Rechte wie Lesen, Erstellen und Aktualisieren.
Lesen Mit dem Recht Lesen sieht ein Benutzer den Wert eines Indexfeldes.
Ist dieses Recht nicht aktiviert, ist das entsprechende Indexfeld für den Benutzer nicht sichtbar bzw. nicht einsehbar.
Dieses Recht dient zur Einschränkung sensibler Informationen. Bestimmte Benutzergruppen arbeiten dadurch mit einem Dokument, ohne alle hinterlegten Indexdaten zu sehen.
Erstellen Mit dem Recht Erstellen erfasst ein Benutzer beim Anlegen eines Dokuments einen Wert für das jeweilige Indexfeld.
Dieses Recht ist relevant, wenn Benutzer neue Dokumente hochladen oder Dokumentdaten erstmalig erfassen.
Wenn ein Benutzer ein Indexfeld nur lesen, aber nicht erstellen darf, sieht er den Wert, befüllt das Feld beim Anlegen eines neuen Dokuments jedoch nicht selbst.
Aktualisieren Mit dem Recht Aktualisieren ändert ein Benutzer den Wert eines bestehenden Indexfeldes nachträglich.
Dieses Recht beeinflusst Suche, Zuordnung und Auswertungen, da geänderte Indexwerte direkt auf die Dokumentdaten wirken.
8.4 Sichtbarkeitsregeln für Benutzerdaten#
Über Sichtbarkeitsregeln für Benutzerdaten wird festgelegt, unter welchen Bedingungen bestimmte Indexfelder für einen Benutzer sichtbar sind.
Dazu wird zunächst ein Dokumenttyp ausgewählt. Anschließend werden für die Indexfelder dieses Dokumenttyps Regeln definiert.
Sichtbarkeitsregeln strukturieren die Benutzeroberfläche und zeigen Informationen nur dann an, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Im Unterschied zu den Indexfeldrechten geht es bei Sichtbarkeitsregeln nicht nur darum, ob ein Feld grundsätzlich gelesen, erstellt oder aktualisiert wird. Stattdessen wird festgelegt, unter welchen Voraussetzungen ein Feld sichtbar ist.
8.4.1 Wertetypen#
Zunächst wird der Dokumenttyp ausgewählt, für den Sichtbarkeitsregeln definiert werden.
Die anschließend angezeigten Indexfelder beziehen sich auf diesen Dokumenttyp. Dadurch werden Sichtbarkeitsregeln je nach Dokumentart unterschiedlich eingerichtet.
Ein Feld erscheint dadurch bei einem Dokumenttyp und bleibt bei einem anderen Dokumenttyp ausgeblendet.
Spezifischer Wert Bei einer Regel mit spezifischem Wert wird ein Indexfeld nur angezeigt, wenn ein anderes Feld einen bestimmten Wert enthält.
Diese Regel eignet sich für Felder, die nur bei einem eindeutig definierten Wert relevant sind.
Werteliste Bei einer Werteliste werden Indexfelder auf mehrere spezifische Werte eingegrenzt.
Das Indexfeld wird angezeigt, wenn einer der definierten Werte zutrifft.
Wertebereich Bei einem Wertebereich wird ein Indexfeld nur angezeigt, wenn ein Wert innerhalb eines festgelegten Bereichs liegt.
Beispiel: Ein Feld wird nur angezeigt, wenn ein Rechnungsbetrag innerhalb oder oberhalb eines definierten Wertebereichs liegt.
Diese Regel eignet sich besonders für numerische Werte, bei denen Schwellenwerte relevant sind.
Leerer Wert Bei dieser Regel wird ein Indexfeld abhängig davon angezeigt, ob ein anderes Feld leer ist oder keinen Wert enthält.
Diese Regel wird genutzt, wenn zusätzliche Eingaben erst dann abgefragt werden, wenn bestimmte Informationen noch nicht vorhanden sind.
8.5 Sichtbarkeit von Dokumenttypen#
Über die Sichtbarkeit von Dokumenttypen wird festgelegt, welche Dokumenttypen ein Benutzer sieht und verwendet.
In diesem Bereich erscheint eine Übersicht aller vorhandenen Dokumenttypen des Mandanten. Für jeden Dokumenttyp wird die Sichtbarkeit einzeln aktiviert oder deaktiviert.
Ist die Sichtbarkeit für einen Dokumenttyp aktiviert, erscheint dieser Dokumenttyp für den Benutzer in den entsprechenden Bereichen von Doculoud. Der Benutzer arbeitet dann mit den Dokumenten dieses Dokumenttyps gemäß den weiteren vergebenen Rechten.
Ist die Sichtbarkeit für einen Dokumenttyp deaktiviert, wird dieser Dokumenttyp für den Benutzer ausgeblendet. Der Benutzer sieht diesen Dokumenttyp nicht in der Auswahl und erhält keinen direkten Zugriff auf die zugehörigen Dokumente über diesen Dokumenttyp.
Die Dokumenttyp-Sichtbarkeit bildet eine wichtige Ebene zwischen den allgemeinen Dokumentrechten und den detaillierten Indexfeldrechten. Ein Benutzer erhält also nicht automatisch Zugriff auf alle Dokumenttypen, nur weil er grundsätzlich Dokumente anzeigen, suchen oder bearbeiten darf.
Beispiel: Ein Benutzer aus der Buchhaltung erhält Zugriff auf den Dokumenttyp Rechnung. Ein Benutzer aus einer anderen Abteilung erhält diesen Dokumenttyp nicht und sieht stattdessen nur die für seine Aufgabe freigegebenen Dokumenttypen.
Nach der Aktivierung oder Deaktivierung der gewünschten Dokumenttypen werden die Einstellungen gespeichert. Die Änderungen gelten anschließend für den jeweiligen Benutzer.
9. Einstellungen#
Im Bereich Einstellungen werden zentrale Konfigurationen für den Mandanten verwaltet. Dazu gehören App- und Design-Einstellungen, allgemeine Systemfunktionen, Sicherheitsvorgaben sowie Passwortregeln.
Die Einstellungen wirken sich auf Benutzer, Funktionen, Schnittstellen und systemweite Abläufe innerhalb des Mandanten aus. Änderungen in diesem Bereich sind administrativen Benutzern vorbehalten.
9.1 App-Einstellungen#
In den App-Einstellungen werden grundlegende Informationen zur Anwendung hinterlegt.
Anwendungsname Der Anwendungsname legt fest, unter welchem Namen die Anwendung innerhalb des Mandanten angezeigt wird.
Der Name erscheint in der Oberfläche und je nach Konfiguration auch an weiteren sichtbaren Stellen der Anwendung, zum Beispiel im Browser oder in systembezogenen Ansichten.
9.2 Design-Einstellungen#
Über die Design-Einstellungen wird das Erscheinungsbild von Doculoud an das Corporate Design des Mandanten angepasst.
Dazu gehören Logos für unterschiedliche Darstellungsmodi, das Favicon und die Primärfarbe der Anwendung. Diese Einstellungen beeinflussen die visuelle Darstellung der Oberfläche.
Logo für Light- und Darkmode Für den Lightmode und den Darkmode werden separate Logos hinterlegt.
Dadurch wird sichergestellt, dass das Logo in beiden Darstellungsvarianten passend und gut erkennbar dargestellt wird.
Favicon Das Favicon ist das kleine Symbol, das im Browser-Tab angezeigt wird.
Hier wird ein eigenes Symbol für den Mandanten hinterlegt.
Primärfarbe Die Primärfarbe bestimmt zentrale Farbelemente der Oberfläche.
Sie wird für wichtige UI-Elemente wie Buttons, Hervorhebungen oder aktive Elemente verwendet. Die Primärfarbe orientiert sich am Corporate Design des Mandanten und unterstützt eine einheitliche Darstellung der Anwendung.
9.3 Allgemeine Einstellungen#
In den allgemeinen Einstellungen werden grundlegende Funktionen und Standardwerte für den Mandanten konfiguriert.
Diese Einstellungen betreffen unter anderem App-Zugriffe, Dokumentverarbeitung, OCR-Funktionen, E-Mail-Verarbeitung, Löschfristen, Spracheinstellungen und technische Begrenzungen.
API-Mobil Diese Einstellung steuert den Zugriff über die mobile API bzw. mobile App für den Mandanten.
Bei aktivierter Funktion verwenden berechtigte Benutzer die mobile App, wenn ihnen zusätzlich das entsprechende Benutzerrecht zugewiesen wurde.
API-Desktop Diese Einstellung steuert den Zugriff über die Desktop API bzw. Desktop App und Doculoader für den Mandanten.
Bei aktivierter Funktion verwenden berechtigte Benutzer die Desktop App, wenn ihnen zusätzlich das entsprechende Benutzerrecht zugewiesen wurde.
Dokumenttyp Vorlagen Hier wird ein Dokumenttyp für Vorlagen festgelegt.
Dieser Dokumenttyp dient dazu, Vorlagen innerhalb des Systems strukturiert abzulegen oder bestimmten Verarbeitungsprozessen zuzuordnen.
Dokumenttyp E-Rechnung Hier wird das Recht der Sichtbarkeit des E-Rechnung Dokumenttypens für den Mandaten festgelegt.
Elektronische Rechnungen werden dadurch einem eigenen Dokumenttyp zugeordnet und entsprechend indexiert oder verarbeitet.
Dokumenttyp für E-Mail Hier wird das Recht der Sichtbarkeit des Mail Dokumenttypens für den Mandaten festgelegt.
Eingehende E-Mails erhalten dadurch automatisch eine passende Zuordnung innerhalb der Dokumentstruktur.
E-Mail Importer Diese Einstellung steuert, ob der E-Mail-Importer für den Mandanten aktiv ist.
Der E-Mail-Importer übernimmt eingehende E-Mails in Doculoud. Dabei werden E-Mails und Anhänge verarbeitet und archiviert.
Zonale OCR Diese Einstellung steuert die Verwendung der zonalen OCR für den Mandanten.
Mit zonaler OCR werden definierte Bereiche eines Dokuments ausgelesen. Die erkannten Werte werden anschließend für Indexfelder verwendet.
Zonale OCR-Templates Diese Einstellung steuert die Verwendung von OCR-Templates für die zonale OCR.
OCR-Templates bereiten wiederkehrende Dokumentstrukturen vor. Dadurch werden Werte aus festen Bereichen eines Dokuments automatisiert erkannt und übernommen.
Bar-/QR-Code-Logik Diese Einstellung steuert die Verwendung von Barcodes oder QR-Codes für die Dokumentverarbeitung.
Die Logik wird zur Trennung von Dokumenten oder zum Auslesen bestimmter Werte für die weitere Verarbeitung genutzt.
Löschfristen Diese Einstellung regelt das Recht der Selektierung von Löschfristen beim erstellen und bearbeiten von Dokumenttypen.
Sichtbarkeit Dateiname Diese Einstellung steuert, ob und wie der Dateiname eines Dokuments für Benutzer sichtbar ist. Dies wird auch in die Suchmaske übernommen.
Je nach Konfiguration wird der ursprüngliche Dateiname angezeigt oder ausgeblendet.
Standardsprache Die Standardsprache legt fest, welche Sprache standardmäßig für die Oberfläche oder bestimmte Systembereiche verwendet wird.
Diese Einstellung bildet die sprachliche Grundeinstellung des Mandanten.
Datum-, Zeitformat und Zeitzone Hier werden Datumsformat, Zeitformat und Zeitzone des Mandanten festgelegt.
Diese Einstellungen beeinflussen die Darstellung von Zeitangaben, zum Beispiel bei Dokumenten, Protokollen, Historieneinträgen oder Systemmeldungen.
Größenbegrenzung für Teilexporte Diese Einstellung legt eine maximale Größe für Teilexporte fest.
Dadurch wird gesteuert, bis zu welcher Größe Daten oder Dokumente exportiert werden.
Anzahl Tage Löschen Protokolle Diese Einstellung legt fest, nach wie vielen Tagen Protokolle bereinigt bzw. gelöscht werden.
Die Aufbewahrungsdauer beeinflusst, wie lange protokollierte Aktionen im System nachvollziehbar bleiben. Diese Einstellung steht im Zusammenhang mit der Audit-Protokollierung.
9.4 Sicherheits-Einstellungen#
In den Sicherheits-Einstellungen werden zentrale Vorgaben für Anmeldung, Zugriffsschutz, Sitzungen und IP-Zugriffe konfiguriert.
Diese Einstellungen sichern Benutzerkonten und den Zugriff auf Doculoud zusätzlich ab. Sie wirken mandantenweit und beeinflussen das Login-Verhalten sowie den Umgang mit fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.
Zweifaktorauthentifizierung Diese Einstellung aktiviert die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Mandanten.
Bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung dürfen Benutzer beim Login zusätzlich zum Passwort einen zweiten Faktor verwenden. Dadurch wird der Zugriff auf Benutzerkonten stärker abgesichert.
Passwort Ablauf in Tagen Diese Einstellung legt fest, nach wie vielen Tagen ein Passwort abläuft.
Nach Ablauf des festgelegten Zeitraums erneuert der Benutzer sein Passwort.
Max. Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche Diese Einstellung legt fest, wie viele fehlerhafte Loginversuche erlaubt sind, bevor eine Sicherheitsmaßnahme ausgelöst wird.
Dadurch wird der Zugriff vor wiederholten unberechtigten Anmeldeversuchen geschützt.
Maximum der fehlgeschlagenen Anmeldeversuche bis zur Inaktivität Diese Einstellung legt fest, nach wie vielen fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen ein Benutzerkonto inaktiv gesetzt wird.
Ein inaktives oder gesperrtes Konto wird durch einen berechtigten Administrator wieder freigeschaltet.
Sperrzeit Die Sperrzeit legt fest, wie lange ein Benutzer nach zu vielen fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen gesperrt bleibt.
Während dieser Zeit ist keine Anmeldung mit dem betroffenen Benutzerkonto möglich.
IP-Sperrzeit Die IP-Sperrzeit legt fest, wie lange eine IP-Adresse nach auffälligen oder fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen gesperrt wird.
Diese Einstellung begrenzt automatisierte oder wiederholte Angriffsversuche.
Session-Timeout Der Session-Timeout legt fest, nach welcher Zeit eine Sitzung automatisch beendet wird.
Diese Einstellung reduziert das Risiko, dass unbeaufsichtigte Sitzungen aktiv bleiben.
Logout-Timer Der Logout-Timer steuert, nach welcher Zeit ein Benutzer automatisch abgemeldet wird.
Dadurch werden aktive Sitzungen zeitlich begrenzt.
IP-Whitelist Über die IP-Whitelist werden IP-Adressen definiert, die Zugriff auf den Mandanten erhalten.
Diese Funktion beschränkt den Zugriff auf bekannte Netzwerke oder Standorte.
IP-Blacklist Über die IP-Blacklist werden IP-Adressen definiert, die keinen Zugriff auf den Mandanten erhalten.
Diese Funktion blockiert bestimmte IP-Adressen gezielt.
9.5 Passwort-Einstellungen#
In den Passwort-Einstellungen werden Anforderungen an Benutzerpasswörter definiert.
Diese Regeln legen fest, welche Mindestanforderungen ein Passwort erfüllt. Dadurch wird die Sicherheit von Benutzerkonten erhöht.
Mindestlänge Die Mindestlänge legt fest, aus wie vielen Zeichen ein Passwort mindestens besteht.
Eine größere Mindestlänge erhöht die Passwortsicherheit.
Großbuchstaben Diese Einstellung legt fest, dass ein Passwort mindestens einen Großbuchstaben enthält.
Kleinbuchstaben Diese Einstellung legt fest, dass ein Passwort mindestens einen Kleinbuchstaben enthält.
Zahlen Diese Einstellung legt fest, dass ein Passwort mindestens eine Zahl enthält.
Sonderzeichen Diese Einstellung legt fest, dass ein Passwort mindestens ein Sonderzeichen enthält.
Sonderzeichen erhöhen die Komplexität eines Passworts und unterstützen eine stärkere Absicherung des Benutzerkontos.
10. Support Tickets#
Über den Bereich Support-Tickets erstellen und verfolgen Benutzer Supportanfragen direkt innerhalb von Doculoud.
Die Funktion dient dazu, Fragen, Probleme oder Rückmeldungen strukturiert an den zuständigen Administrator weiterzugeben. Nach dem Erstellen eines Tickets erfolgt die weitere Kommunikation direkt im Ticket.
Der Zugriff auf Support-Tickets hängt von den vergebenen Benutzerrechten ab. Nur Benutzer mit freigegebenem Bereich Support-Tickets erhalten Zugriff auf die Ticketübersicht und die Ticketerstellung.
Support-Tickets sind mandantenbezogen sichtbar. Berechtigte Benutzer eines Mandanten sehen die Tickets dieses Mandanten. Tickets anderer Mandanten bleiben getrennt und sind nicht sichtbar.
Dadurch werden Supportanfragen innerhalb einer Organisation gemeinsam nachvollziehbar, während die Trennung zwischen verschiedenen Mandanten erhalten bleibt.
10.1 Support-Ticket-Übersicht#
In der Support-Ticket-Übersicht werden die vorhandenen Tickets des jeweiligen Mandanten angezeigt.
Die Übersicht enthält die wichtigsten Informationen zu jedem Ticket. Benutzer erkennen dadurch, welche Anfragen bereits erstellt wurden und welchen Bearbeitungsstand sie haben.
Angezeigt werden unter anderem:
Ticket-ID
Betreff
Status
Erstellungsdatum
Zeitpunkt der letzten Antwort
verfügbare Aktionen
Über die Suchfunktion wird die Ticketliste durchsucht. Zusätzlich werden Einträge sortiert oder über die Seitennavigation aufgerufen, wenn mehrere Tickets vorhanden sind.
Über die Aktion mit dem Augensymbol wird ein Ticket geöffnet und im Detail angezeigt.
Da die Ticketübersicht mandantenbezogen ist, sehen berechtigte Benutzer ausschließlich Tickets ihres eigenen Mandanten. Bestehende Anfragen bleiben dadurch innerhalb der Organisation nachvollziehbar.
10.2 Neues Support-Ticket erstellen#
Über die Schaltfläche Neues Ticket erstellen wird ein neues Support-Ticket angelegt.
Nach Auswahl der Funktion öffnet sich ein Formular zur Erstellung des Tickets. Dort werden Betreff, Nachricht bzw. Beschreibung und optional Anhänge erfasst.
Im Feld Betreff wird eine kurze Zusammenfassung der Anfrage eingetragen. Der Betreff beschreibt eindeutig, worum es im Ticket geht. Dadurch wird die Anfrage später leichter zugeordnet und in der Übersicht schneller wiedergefunden.
Im Feld Nachricht / Beschreibung wird die Supportanfrage genauer beschrieben. Dort wird angegeben, was passiert ist, welche Funktion betroffen ist und welche Schritte bereits durchgeführt wurden.
Hilfreiche Angaben sind zum Beispiel:
betroffener Bereich in Doculoud
Zeitpunkt des Problems
betroffener Dokumenttyp
verwendete Funktion
Fehlermeldung, falls vorhanden
kurze Beschreibung der durchgeführten Schritte
Optional werden Anhänge hinzugefügt. Anhänge helfen dabei, ein Problem visuell oder anhand einer Datei besser nachzuvollziehen. Dazu gehören zum Beispiel Screenshots, Dokumente oder andere unterstützende Dateien.
Erlaubte Dateiformate sind unter anderem zip, rar, jpg, png, gif, svg, pdf, txt, doc, docx, mp3 und wav. Die maximale Dateigröße beträgt 200 MB pro Datei.
Nach Eingabe aller Angaben wird das Ticket über die Schaltfläche Ticket erstellen gespeichert. Anschließend erscheint das Ticket in der Support-Ticket-Übersicht und erhält automatisch eine Ticket-ID sowie einen Status.ber die Schaltfläche Ticket erstellen gespeichert. Anschließend erscheint das Ticket in der Support-Ticket-Übersicht und erhält automatisch eine Ticket-ID sowie einen Status.
10.3 Support-Ticket öffnen und beantworten#
Ein bestehendes Ticket wird über die Aktion mit dem Augensymbol geöffnet.
In der Detailansicht werden die wichtigsten Informationen zum Ticket angezeigt. Dazu gehören Betreff, Ticket-ID, Erstellungsdatum und aktueller Status.
Außerdem ist in der Detailansicht der bisherige Nachrichtenverlauf sichtbar. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Informationen bereits ausgetauscht wurden.
Nach dem Öffnen eines Tickets schreibt der Benutzer eine Antwort direkt im Ticket. Die Antwort wird im Ticketverlauf gespeichert. Dadurch bleibt die Kommunikation vollständig im jeweiligen Ticket dokumentiert.
Auch bei einer Antwort werden Anhänge hinzugefügt. Das ist hilfreich, wenn weitere Informationen, Screenshots oder Dokumente nachgereicht werden.
Die Kommunikation erfolgt zwischen den berechtigten Benutzern des Mandanten und dem zuständigen SuperAdmin bzw. Administrator. Dieser ist für die weitere Bearbeitung des Tickets zuständig.
10.4 Status eines Support-Tickets#
Jedes Support-Ticket besitzt einen Status. Der Status zeigt den aktuellen Bearbeitungsstand des Tickets.
In der Übersicht ist der Status direkt in der Ticketliste sichtbar. Dadurch erkennen Benutzer, ob ein Ticket neu, in Bearbeitung oder abgeschlossen ist.
Der Status wird durch den zuständigen SuperAdmin bzw. Administrator verwaltet. Benutzer sehen den Status, ändern ihn jedoch nicht selbst.
10.5 Bearbeitung durch den Administrator#
Support-Tickets werden an den zuständigen SuperAdmin bzw. Administrator weitergegeben.
Der Administrator sieht Tickets ein, beantwortet sie, bearbeitet sie und ändert den Status. Dadurch bleibt die Bearbeitung zentral gesteuert und nachvollziehbar.
Benutzer stellen über den Ticketverlauf Rückfragen oder reichen zusätzliche Informationen nach. Die gesamte Kommunikation bleibt im Ticket gespeichert.
11. Template Builder#
Der Template Builder dient dazu, wiederkehrende Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen als Vorlage zu speichern.
Templates werden beim Anlegen oder Bearbeiten eines Benutzers verwendet. Häufig verwendete Berechtigungsprofile werden dadurch nicht jedes Mal vollständig manuell konfiguriert.
Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Benutzer ähnliche Aufgaben oder Positionen haben, zum Beispiel Sachbearbeiter, Prüfer, Teamleitung oder Benutzer mit eingeschränktem Lesezugriff.
Ein Template bündelt Rechte und Sichtbarkeitseinstellungen, die sonst einzeln in den Benutzeraktionen unter Rechte und Sichtbarkeit eingestellt werden. Dadurch wird die Benutzeranlage vereinfacht und die Rechtevergabe bleibt einheitlicher.
Der Template Builder ersetzt keine Benutzerrollen. Benutzerrollen steuern grundlegende Modul- und Verwaltungsrechte. Templates ergänzen diese Rollen durch vorbereitete Detailkonfigurationen für Rechte und Sichtbarkeiten.
11.1 Template erstellen#
Über die Funktion Template erstellen wird eine neue Vorlage für Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen angelegt.
Beim Erstellen eines Templates wird zunächst ein Name vergeben. Der Name beschreibt eindeutig, für welche Benutzergruppe, Position oder Aufgabe das Template vorgesehen ist. Dadurch wird die Vorlage später beim Anlegen oder Bearbeiten eines Benutzers leichter ausgewählt.
Innerhalb des Templates werden die gewünschten Rechte und Sichtbarkeitseinstellungen definiert. Diese Einstellungen werden später auf Benutzer angewendet, ohne dass sie jedes Mal vollständig manuell eingerichtet werden.
Ein Template dient als Grundlage für mehrere Benutzerkonten. Daher ist vor dem Speichern eine Prüfung der enthaltenen Rechte und Sichtbarkeiten wichtig.
11.2 Template bearbeiten#
Bereits vorhandene Templates werden nachträglich bearbeitet.
Die Bearbeitung erfolgt, wenn sich Aufgabenbereiche ändern oder wenn ein Template zusätzliche Rechte enthält bzw. bestehende Rechte entfernt werden.
Beim Bearbeiten eines Templates werden die gespeicherten Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen angepasst. Dadurch wird die Vorlage an neue Anforderungen oder geänderte Prozesse angepasst.
Änderungen an Templates wirken sich auf zukünftige Verwendungen des Templates aus. Bereits angelegte Benutzer bleiben unverändert, sofern die Einstellungen nicht erneut auf den Benutzer angewendet werden.
11.3 Template löschen#
Nicht mehr benötigte Templates werden gelöscht.
Das Löschen eines Templates entfernt die Vorlage aus der Template-Verwaltung. Danach steht sie beim Anlegen oder Bearbeiten eines Benutzers nicht mehr zur Auswahl.
Das Löschen betrifft nur die Vorlage selbst. Bereits gespeicherte Benutzerkonten bleiben bestehen. Vorhandene Benutzerrechte werden dadurch nicht automatisch entfernt, wenn sie bereits beim Benutzer gespeichert wurden.
Das Löschen wird nur von berechtigten Benutzern durchgeführt.
11.4 Template beim Benutzer verwenden#
Templates werden beim Erstellen oder Bearbeiten eines Benutzers ausgewählt und angewendet.
Wird ein Template ausgewählt, werden die darin gespeicherten Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen für den Benutzer übernommen. Dadurch wird ein Benutzer schneller eingerichtet, ohne dass alle Detailrechte einzeln gesetzt werden.
Dies unterstützt eine einheitliche Benutzeranlage, wenn mehrere Benutzer dieselben oder ähnliche Aufgaben übernehmen.
Nach der Auswahl eines Templates werden die übernommenen Einstellungen geprüft. Bei Bedarf werden einzelne Rechte oder Sichtbarkeitseinstellungen anschließend individuell angepasst.
Das Template dient als Ausgangspunkt für die Benutzerkonfiguration. Es erleichtert die Einrichtung, ersetzt aber nicht die fachliche Prüfung der tatsächlich benötigten Berechtigungen.
12. Audit-Protokollierung#
Das Audit-Protokoll dient der systemweiten Nachvollziehbarkeit von Aktionen innerhalb eines Mandanten.
In diesem Bereich werden relevante Benutzer- und Systemaktionen protokolliert. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Aktionen wann und durch welchen Benutzer durchgeführt wurden.
Das Audit-Protokoll unterstützt Transparenz, Sicherheit und Kontrollierbarkeit der Anwendung. Besonders bei administrativen Änderungen, sicherheitsrelevanten Ereignissen oder Anpassungen an Einstellungen ist die Protokollierung wichtig.
Die Audit-Protokollierung bezieht sich auf Aktionen innerhalb des gesamten Mandanten. Dadurch werden Aktivitäten übergreifend geprüft und ausgewertet.
In der Audit-Übersicht werden die protokollierten Aktionen des Mandanten angezeigt. Die Übersicht dient dazu, Aktivitäten im System nachzuvollziehen und bei Bedarf zu prüfen. Je nach Berechtigung sehen Administratoren oder berechtigte Benutzer die Einträge.
Die Audit-Übersicht ist besonders hilfreich, wenn geprüft wird, wann eine bestimmte Aktion durchgeführt wurde oder welcher Benutzer eine Änderung vorgenommen hat.
Die Einträge werden nach verschiedenen Kriterien angezeigt, durchsucht oder sortiert. Dadurch werden relevante Aktionen schneller gefunden.
12.1 Protokollierte Aktionen#
Im Audit werden verschiedene Aktionen protokolliert.
Dazu gehören beispielsweise:
Anmeldungen und fehlgeschlagene Loginversuche
Änderungen an Benutzerkonten
Änderungen an Rollen und Berechtigungen
Änderungen an Rechte- und Sichtbarkeitseinstellungen
Änderungen an Systemeinstellungen
sicherheitsrelevante Ereignisse
administrative Aktionen
Änderungen an Konfigurationen innerhalb des Mandanten
Funktionen der Dokumentenverwaltung
Die protokollierten Aktionen ermöglichen die spätere Prüfung von Änderungen und Ereignissen im System.
Besonders bei sicherheitsrelevanten Vorgängen ist die Protokollierung wichtig. So bleibt nachvollziehbar, ob wiederholt fehlerhafte Loginversuche stattgefunden haben oder ob Benutzerrechte geändert wurden.
Auch administrative Änderungen, etwa an Einstellungen oder Rollen, bleiben dokumentiert.
12.2 Audit-Einträge einsehen#
Ein Audit-Eintrag enthält Informationen zu einer protokollierten Aktion.
Dadurch bleibt nachvollziehbar, wann eine Aktion stattgefunden hat und in welchem Zusammenhang sie durchgeführt wurde.
Die Einträge werden nicht nachträglich verändert, da sie der Nachvollziehbarkeit dienen. So bleibt die Historie der protokollierten Aktionen verlässlich und prüfbar.
Die Aufbewahrung der Audit-Protokolle wird über die Einstellungen des Mandanten gesteuert. Dort wird festgelegt, in welchen Zeitabständen bzw. nach welcher Anzahl von Tagen Protokolle bereinigt werden. Diese Einstellung beeinflusst, wie lange protokollierte Aktionen nachvollziehbar bleiben.
12.3 Suche und Filterung#
Bei vielen Audit-Einträgen helfen Such- und Filterfunktionen dabei, bestimmte Aktionen schneller zu finden.
Je nach Anwendungszweck wird nach Benutzern, Zeiträumen, Aktionstypen oder bestimmten Bereichen gesucht und gefiltert.
Die Suche und Filterung unterstützt Administratoren dabei, relevante Ereignisse gezielt auszuwerten. Das ist besonders nützlich, wenn ein bestimmter Vorgang überprüft oder ein Zeitraum genauer betrachtet wird.
13. Systemvergleich / Potentialanalyse#
Funktion
Klassisches Archivsystem
Doculoud
Moderne Weboberfläche
● Eingeschränkt / klassisch
✓ Modernes UX/UI-Konzept mit Fokus auf Produktivität
Dokumentvorschau
●
Anzeige häufig nur über externe Browser-Tabs oder Dateidownloads
✓
Integrierte Vorschau und Bearbeitung direkt innerhalb der Anwendung
Vorteil Doculoud:
Doculoud ermöglicht die integrierte Anzeige und Verarbeitung aller unterstützten
Dokumentformate direkt innerhalb der Webanwendung. Anwender können Dokumente somit ohne zusätzliche Downloads oder externe Programme betrachten und bearbeiten.
Dadurch entstehen durchgängige und benutzerfreundliche Workflows ohne Medienbrüche.
Dokumenttypen
● Ein zentraler Dokumenttyp pro Mandant
✓ Beliebig viele individuelle Dokumenttypen pro Mandant
Indexfelder
● Begrenzte Flexibilität
✓ Individuell konfigurierbar
Vorteil Doculoud:
Doculoud wurde bewusst so entwickelt, dass Mandantenadministratoren Dokumenttypen und
Indexfelder eigenständig und ohne Unterstützung des Herstellers verwalten können.
Dadurch werden Reaktionszeiten reduziert, Prozesse beschleunigt und die Abhängigkeit
von externem Support minimiert.
Volltextsuche
● Basis-Suche
✓ Elasticsearch mit Score & Ranking
OCR & Volltextindexierung
● Eingeschränkt: OCR nur bei vorhandenen OCR-Layern
✓ Automatische OCR-Verarbeitung und Volltextindexierung aller unterstützten Dateiformate
Vorteil Doculoud:
Doculoud prüft bei jedem verarbeiteten Dokument automatisch,
ob bereits ein OCR-Layer vorhanden ist. Falls keine durchsuchbaren
Inhalte vorhanden sind, wird das Dokument automatisiert an den OCR-Server
übergeben und dort verarbeitet.
Auch exotische Dateiformate wie TIFF-Dateien werden automatisch
konvertiert und vollständig OCR-basiert volltextindexiert.
Dadurch können sämtliche unterstützten Dokumenttypen unabhängig
vom Ursprungsformat durchsucht werden.
OCR-Erkennung für Indexierung
X Nicht verfügbar
✓ OCR-Zonen und Templates
Suchtreffer-Kontext
X Nicht verfügbar
✓ Textpassagen rund um Suchbegriffe
E-Rechnungen (XRechnung / ZUGFeRD)
X Nicht verfügbar
✓ Automatische Verarbeitung von XRechnung und ZUGFeRD 2.x
Vorteil Doculoud:
Doculoud unterstützt die Verarbeitung moderner elektronischer Rechnungsformate wie XRechnung und ZUGFeRD 2.x. Die XML-Daten im Dokument werden automatisch analysiert und die relevanten Rechnungsinformationen ausgelesen. Hierzu zählen unter anderem Rechnungsnummer, Rechnungsdatum, Lieferant, Empfänger, Beträge, Steuerinformationen, Zahlungsbedingungen und weitere strukturierte Rechnungsdaten. Dadurch entfällt die manuelle Erfassung der Informationen, und die Daten stehen unmittelbar für Suche, Indexierung und nachgelagerte Prozesse zur Verfügung.
Neben der automatischen Extraktion aller relevanten Rechnungsdaten wird die Rechnung auch auf formale Konformität geprüft. Fehlerhafte oder unvollständige E-Rechnungen werden erkannt und dem Benutzer entsprechend gekennzeichnet, sodass eine Ablehnung oder weitere Prüfung empfohlen werden kann. Dadurch werden Fehler frühzeitig erkannt und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen unterstützt.
Mobile App
X Nicht verfügbar
✓ iOS & Android mit Dokumentenerkennung
E-Mail-Eingang
X Nicht verfügbar
✓ Automatischer Abruf inkl. Virenprüfung
Massenimport
● technisch komplexe Konfiguration pro Mandant
✓ Moderner installierbarer Windows- und macOS-Client mit Mehrmandantenfähigkeit ZIP + CSV, Bulk Upload
Vorteil Doculoud:
Mit dem „Doculoader“ stellt Doculoud einen modernen und intuitiven
Desktop-Client für Windows und macOS bereit.
Innerhalb einer einzigen Installation können mehrere Mandanten verwaltet werden, ohne dass separate Konfigurationen oder zusätzliche Instanzen eingerichtet werden müssen.
Der Upload erfolgt über eine benutzerfreundliche Oberfläche
und erfordert keine manuellen Konfigurationsdateien oder
technische Anpassungen.
REST API
X Nicht verfügbar
✓ Bearer Token, 2FA-Unterstützung
Sicherheit
● Standardmechanismen
✓ Mehrstufiges Sicherheitskonzept mit 2FA, Auditierung, IP-Steuerung, Hash-Integrität und verschlüsselter Systemarchitektur
Vorteil Doculoud:
Doculoud verfügt über ein mehrstufiges Sicherheitskonzept mit modernen
Schutzmechanismen für Zugriff, Kommunikation und Datenintegrität.
Dazu gehören unter anderem Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA),
FaceID- und Fingerprint-Unterstützung, mandantenfähige Passwort-
und Sicherheitsrichtlinien, Funktionen für IP-Whitelist- und Blacklist,
Login-Limits, Session-Timeouts sowie eine lückenlose Auditierung
sämtlicher relevanter Aktionen.
Die gesamte Systemkommunikation erfolgt verschlüsselt.
Der Zugriff zwischen den einzelnen Serverkomponenten wird durch
eine restriktive Firewall-Strategie abgesichert, sodass ausschließlich
definierte Kommunikationspfade erlaubt sind.
Zusätzlich unterstützt Doculoud die Integritätsprüfung archivierter
Dokumente über moderne 256-Bit Hash-Verfahren.
Auditierung & Integritätsschutz
● teilweise nachvollziehbar
✓ Lückenlose Auditierung und Integritätsprüfung durch 256-Bit Hash-Technologie
Vorteil Doculoud:
Doculoud protokolliert sämtliche relevanten Aktionen innerhalb des Systems
lückenlos und nachvollziehbar. Zusätzlich können Dokumente über moderne
Hash-Verfahren auf Integrität geprüft werden.
Dadurch lässt sich feststellen, ob ein Dokument seit der Archivierung
verändert wurde. Dies unterstützt die Anforderungen an Revisionssicherheit,
Nachvollziehbarkeit und Compliance.